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Kompetenzen und Kompetenzentwicklung: Ein Mehrebenenphänomen

  • Jörg Sydow
  • Stephan Duschek
  • Guido Möllering
  • Markus Rometsch

Zusammenfassung

Eine Literaturrecherche zu den beiden im Rahmen dieser Arbeit relevanten Phänomenen Kompetenz und Netzwerk macht sehr schnell eine Gemeinsamkeit deutlich: Es herrscht eine geradezu babylonische Begriffsvielfalt (vgl. u.a. Arnold 1997; Weiß 1999). Konkret auf den Kompetenzbegriff bezogen, dem wir uns zuerst zuwenden wollen, ist festzustellen, dass die wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit der Kompetenzthematik auseinander setzen, wie etwa Linguistik, Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft, durch jeweils erkenntnisspezifische und somit zumeist differierende Verständnisweisen gekennzeichnet sind.2 Gleichzeitig finden sich überdies auch innerhalb der jeweiligen Disziplinen unterschiedliche Definitionen und Verständnisweisen (vgl. etwa Weinert 1999, S. 4). In diesem Kapitel wollen wir dieser schier unübersehbaren Vielfalt gerecht werden, indem wir den Kompetenzbegriff zumindest ein Stück weit in seiner interdisziplinären Varietät darstellen. Wir wollen die vorhandene Bandbreite jedoch von vornherein in konstruktive Bahnen lenken, indem wir die Verständnis weisen nach den in der Literatur vorzufindenden primären Analyseebenen (Individuum, Organisation usw.) sowie den zentralen Gemeinsamkeiten ordnen (vgl. Abschnitt 2.1).

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Jörg Sydow
  • Stephan Duschek
  • Guido Möllering
  • Markus Rometsch

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