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Die TV-Duelle im Bundestagswahlkampf 2002: Entstehung und Ausgangslage

  • Marcus Maurer
  • Carsten Reinemann

Zusammenfassung

Am 11. Januar 2002 erklärte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nach einem Frühstück im Haus des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU. Von diesem Moment an war Stoiber faktisch der Unionskandidat für die Bundestagswahl 2002. Fünf Tage später veröffentlichte die Bild-Zeitung auf ihrer Titelseite ein kurzes Statement Stoibers, in dem er ein TV-Duell mit Kanzler Schröder ins Gespräch brachte. Stoiber hatte dem Blatt demnach gesagt: „Ich nehme das Angebot des Kanzlers zu einem Fernsehduell gerne an.“Er plädierte für mehrere Duelle zu unterschiedlichen Themen, die schon im Frühjahr beginnen sollten. Schröder freilich hatte bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt kein konkretes Angebot unterbreitet. Am folgenden Abend (17. Januar) erklärte er in der ZDF-Talkshow Berlin Mitte jedoch sein grundsätzliches Einverständnis mit den TV-Duellen. Zugleich wies er Stoibers Zeitplanung aber entschieden zurück. Stattdessen schlug er zwei Duelle vor, eines vier Wochen vor der Wahl und eines unmittelbar vor dem Wahlsonntag.

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© Westdeutscher Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Marcus Maurer
  • Carsten Reinemann

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