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Politisches System der Slowakischen Republik

  • Rüdiger Kipke
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Zusammenfassung

Das im geographischen Zentrum Europas gelegene, größtenteils gebirgige Land ist mit etwa 5,3 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 49.000 km2 relativ klein; dennoch sind die regionalen Unterschiede erheblich. Während in den nördlichen Gegenden die Bevölkerung fast ausschließlich slowakischer Nationalität ist, liegt deren Anteil nur bei etwa 10% im Süden des Landes, in den Siedlungsgebieten der ungarischen Minderheit, die ca. 11% der Gesamtbevölkerung ausmacht. In einigen Gebieten gehören die Menschen zu 90% der römisch-katholischen Kirche an, andernorts überwiegen andere Glaubensbekenntnisse, und in der Hauptstadt Bratislava bezeichnen sich etwa 50% der Bevölkerung als konfessionslos. Die Slowakei war bis nach dem 2. Weltkrieg land- und forstwirtschaftlich geprägt. In der kommunistischen Zeit hat man große Anstrengungen unternommen und Betriebe der Eisen- und Metallindustrie, der Rüstungsindustrie, für den Maschinenbau und die chemische Produktion aufgebaut. Heute hat sich der Dienstleistungsbereich zum wichtigsten Wirtschaftszweig entwickelt. Die ehemals reichen Bodenschätze spielen nur noch eine nachgeordnete Rolle; Zentren ökonomischer Prosperität sind die Großräume Bratislava und Košice (im Osten der Slowakei).

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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  • Rüdiger Kipke

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