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Politisches System der Tschechischen Republik

  • Rüdiger Kipke
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Zusammenfassung

Die Tschechische Republik, bestehend aus den Gebieten der historischen Länder Böhmen, Mähren und (südlichem) Schlesien, die weitgehend geprägt sind von Hügel- und Bergland, hat etwa 10,3 Millionen Einwohner und eine Fläche von knapp 80.000 Km2. Rund 95% der Bevölkerung sind tschechischer Nationalität, der Rest verteilt sich auf verschiedene kleinere Minderheiten. Annähernd 40% gehören der römisch-katholischen Kirche an; sie ist vor allem in Mähren stark vertreten. Konfessionslos sind etwa 40% der Menschen. Tschechien verfugt über eine gewachsene industrielle Struktur; teilweise ist sie veraltet und birgt insoweit erhebliche wirtschafts- und sozialpolitische Probleme. Land- und Forstwirtschaft haben dagegen nachrangige Bedeutung. Von den Bodenschätzen stellt nur noch die Kohle einen nennenswerten Wirtschaftsfaktor dar. Führende Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, aber auch die Erzverhüttung und die chemische Produktion. Inzwischen ist der Dienstleistungsbereich zur tragenden Säule der Entwicklung geworden; er stellt den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt. Die wirtschaftlichen Zentren liegen in den großen Städten sowie im nördlichen Böhmen und in Schlesien. Trotz einer verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Lage gilt das Land immer noch als eines der führenden Transformationsländer unter den mittel- und osteuropäischen Reformstaaten.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

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  • Rüdiger Kipke

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