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Zusammenfassung

Mit guten Gründen wurde die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland von Anfang an als “parlamentarisch” klassifiziert, der Deutsche Bundestag seit mehr als zwanzig Jahren als “Fraktionenparlament” gekennzeichnet. Erstaunlicherweise blieb die gleichermaßen entschieden aus dieser Perspektive analysierende Studie aus. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Teil von der hier entstandenen Bringeschuld der politologischen Parlamentarismusforschung abzutragen. Mit ihr sollen gleichzeitig Bedingungen weiter erhellt und reflektiert werden, unter denen Parlamente zu wirksamen und akzeptablen Regelungen für eine komplexe Gesellschaft kommen können. Sind dazu professionelle Parlamentarier und professionelle parlamentarische Institutionen und Strukturen unabdingbar? Oder stehen in jeder Hinsicht professionell betriebene Politik und demokratische Repräsentation in — theoretischem wie praktischem — Widerspruch zueinander?

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • S. S. Schüttemeyer

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