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Ökotoxikologisch relevante Pestizide im Elbeeinzugsgebiet

  • Jürgen Gandraß
  • Monika Zoll
Part of the UFZ, Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH book series (UFZ)

Zusammenfassung

Während vor 1990 die Situation in der mittleren und unteren Elbe durch hohe Einträge aus Punktquellen (Pflanzenschutzmittelproduktion) geprägt war, finden sich heute typische saisonale Konzentrationsverteilungen (Einträge aus der Landwirtschaft) deutlich unterhalb von 1 μg/L je Einzelverbindung. Das untersuchte Stoffspektrum der Pestizide umfaßte 76 Einzelverbindungen unterschiedlicher Stoffklassen (u.a. Triazine, Phosphorsäureester, Carbamate, Phenylharnstoffe, Phenoxycarbonsäuren, aliphatische Chlorcarbonsäuren). Diese wurden u.a. in aus Tagesproben gewonnenen Monatsmischproben an den Elbequerschnitten Schmilka (Grenze Tschechien, km 0) und Wittenberge (mittlere Elbe, km 455) sowie in durch Hubschrauber-Längsprofilbeprobungen der Elbe von der Mündung bis zur Quelle erhaltenen Proben analysiert.

Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart · Leipzig 1998

Authors and Affiliations

  • Jürgen Gandraß
  • Monika Zoll

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