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Gewinnung und Verwendung von Konzentrationsdaten der Tracerversuche Elbe

  • Hans-Hermann Hanisch
  • Regina Eidner
  • Karel Dostal
  • Karel Trejtnar
  • Frans-Josef Specht
Part of the UFZ, Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH book series (UFZ)

Zusammenfassung

Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung der Tracerversuche war eine umfassende Ausstattung mit Probenehmern, Fluorometern und Wartungspersonal, die auf der Untersuchungsstrecke von rund 600 km Länge die Probenahmen und die Messungen störungsfrei gewährleisteten. Die Dauer und die räumliche Ausdehnung der Tracerversuche erforderten die Aufstellung genauer Zeitpläne, die den Betrieb und die Wartung der Probenehmer und der Fluorometer regelten. Während der Taldrift der Tracerwolke erfolgte mittels Fluoreszenzmessung in situ die Erfassung des Tracerdurchgangs mit der Lokalisierung des Scheitels (Dostal et al. 1998). Über die so von Meßstelle zu Meßstelle - erhaltenen Laufzeiten des Tracers konnten die mit einer eindimensionalen Transportgleichung (Taylorgleichung) kalkulierten Einsatzpläne ständig aktualisiert werden. Dabei bewährte sich der Einsatz von Funktelefonen, mit denen die Fluorometerfunktionen überprüft sowie der Abruf und die Weitergabe von in situ-Meßdaten und Informationen ermöglicht wurden.

Literatur

  1. Dostal, K., Koza, V., Rederer, L. (1998) Bericht über den Markierungsversuch in der Elbe. Povodi Labe AG Hradec KraloveGoogle Scholar
  2. Eidner, R. und Bearbeiterkollektiv (1998) Erster Tracerversuch Elbe. — Primärdatenauswertung. BfG-1107, BerlinGoogle Scholar

Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart · Leipzig 1998

Authors and Affiliations

  • Hans-Hermann Hanisch
  • Regina Eidner
  • Karel Dostal
  • Karel Trejtnar
  • Frans-Josef Specht

There are no affiliations available

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