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Geogene Hintergrundgehalte zahlreicher Metalle und des Arsens in feinkörnigen Flußsedimenten unterschiedlicher Teileinzugsgebiete der Saale

  • Ansgar Müller
  • Lutz Zerling
  • Christiane Hanisch
  • Annette Walther
  • Antje Mroczek
Part of the UFZ, Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH book series (UFZ)

Zusammenfassung

Untersuchungen zur Schwermetallsituation im Gewässersystem der Saale (Truckenbrodt et al. 1995, Müller et al. 1998) führten zum Nachweis unterschiedlich stark schwermetallbelasteter rezenter Flußsedimente. Die Bewertung mittels Igeo-Klassen (Müller 1979) basiert auf global gültigen Mittelwerten für Tone und tonige Gesteine aus dem Jahre 1961 (sog. „Tongesteinsstandard“ nach Turekian und Wedepohl 1961). Um die aktuellen Belastungen fundierter bewerten und realistische Sanierungsziele formulieren zu können, machte es sich notwendig, die geogenen Hintergrundgehalte für die entsprechenden Metalle zu ermitteln. Es war anzunehmen, daß sich diese in verschiedenen Gewässerabschnitten und Teileinzugsgebieten aufgrund der nach Art und Umfang unterschiedlichen natürlichen Mineralisationen wesentlich voneinander unterscheiden und daß sie vom globalen Mittelwert abweichen würden. Ziel der Arbeiten, die sich im Rahmen eines Verbundvorhabens des BMBF zum „Geogenen Hintergrund” vollzogen, war es, regionale Standardwerte für zahlreiche Metalle in feinkörnigen fluviatilen Sedimente festzulegen, um die anthropogenen Metallkonzentrationen auf sie zu beziehen.

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Literatur

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart · Leipzig 1998

Authors and Affiliations

  • Ansgar Müller
  • Lutz Zerling
  • Christiane Hanisch
  • Annette Walther
  • Antje Mroczek

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