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Honigbienen pp 305-336 | Cite as

Organisationsstrukturen von Tiergesellschaften

  • Thomas D. Seeley
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Zusammenfassung

Ganz am Anfang dieses Buches habe ich eine grundlegende Frage zur Evolution der biologischen Organisationsstufe gestellt: Welche durch natürliche Selektion entstandenen Mechanismen der sozialen Koordination haben bestimmte Tierarten befähigt, den Übergang von unabhängigen Individuen zu einer integrierten Gemeinschaft zu vollziehen? In den vorangegangenen Kapiteln habe ich einen Überblick über die Mechanismen der sozialen Physiologie gegeben, die dem Prozeß der gemeinschaftlichen Nahrungsbeschaffung im Honigbienenvolk zugrunde liegen. Dieser Vorgang stellt möglicherweise das am besten verstandene Beispiel vom kooperativen Funktionieren einer Gruppe außerhalb des Bereiches der menschlichen Gesellschaft dar. In diesem Kapitel möchte ich nun die Ergebnisse zusammenfassen, indem ich die Grundzüge der Organisation eines Honigbienenstaats herausstelle. Außerdem werde ich versuchen, diese Organisationsmerkmale in einen größeren Zusammenhang zu stellen, indem ich Vergleiche zwischen der inneren Arbeitsweise eines Bienenvolkes und derjenigen anderer funktionell organisierter Gruppen anstelle. Diese anderen Gruppen sind vielzellige Organismen („Gruppen“ von Zellen), Kolonien mariner Wirbelloser (Gruppen von Zooiden), bestimmte menschliche Organisationen (Gruppen von Menschen) und Multiprozessor-Computersysteme (Gruppen von elektronischen Prozessoren).

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Copyright information

© Springer Basel AG 1997

Authors and Affiliations

  • Thomas D. Seeley
    • 1
  1. 1.IthacaUSA

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