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Die Hauptgesteine und ihr wichtigstes technisches Verhalten

  • F. De Quervain
Part of the Mineralogisch-Geotechnische Reiche book series (LMW, volume 1)

Zusammenfassung

Die weit vorwiegend klastischen Lockergesteine trennt man nach der gegenseitigen Haftung oder Kohärenz ihrer Bestandteile in nichtbindige, schwachbindige und bindige Ausbildungen. Dazu treten organisch aufgebaute Lockergesteine und einige lockere biochemische Sedimente. Zu den Festgesteinen leiten verschiedene «Halbfestgesteine» über. Eine Gruppe für sich bilden die innerhalb der Festgesteine auftretenden Mylonite von teilweise lockerer Ausbildung und seltene Festgesteine mit schwacher Kornbindung. Zur Benennung der wichtigsten klastischen Lockergesteine verwendet man auch in der Gesteinskunde die allgemein gebräuchlichen Namen: Schutt, Kies, Sand, Schlammsand, Lehm, Ton, Letten, Mergel u. a. Auch Ausdrücke, die auf die Entstehung hinweisen (wie Grundmoräne, Löß), benützt man oft zur Kennzeichnung einer Lockerablagerung. Die Mehrzahl dieser Bezeichnungen ist petrographisch ungenau definiert, vielfach versteht auch nicht jedermann unter dem gleichen Namen dasselbe. Trotzdem ist der Gebrauch dieser Ausdrücke sehr praktisch; tatsächlich ist es bei den von Auge oft schwierig oder kaum genau bestimmbaren und zudem vielfach rasch wechselnden Lockergesteinen recht angenehm, nicht von vorneherein viel zu genau definierte Namen benützen zu müssen. Auch die Darstellung auf geologischen Karten ist auf allgemeinere Bezeichnungen angewiesen.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1967

Authors and Affiliations

  • F. De Quervain
    • 1
  1. 1.Eidgenössischen Technischen HochschuleZürichSchweiz

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