Advertisement

Eine Welt für Roboter

  • Igor Aleksander
  • Piers Burnett
Chapter

Zusammenfassung

Biologen haben oft darauf hingewiesen, daß wenig gewonnen ist, wenn man das Verhalten eines isolierten Individuums aus einer hochsozialisierten Gattung wie etwa den Ameisen untersucht, weil nur ein ganzer Ameisenstaat sich wirklich »ameisenhaft« verhält. Ganz ähnlich steht es mit jeder Untersuchung der Rolle, die der heutige Industrieroboter spielt. Ein Roboter in der nicht automatisierten Umwelt eines früheren industriellen Zeitalters (etwa eine Eisengießerei des 18. oder eine Lokomotivenfabrik des 19. oder sogar eine Flugzeugfabrik Mitte des 20. Jahrhunderts) wäre eine einfallsreiche, aber nutzlose Kuriosität gewesen. Eine Ameise ohne Ameisenhügel. Die Technologien, die bei Robotern genutzt werden, und die Anwendungsbereiche von Robotern an Arbeitsplätzen sind mit dem größeren Gebiet der Automation nämlich so verflochten, daß es unpraktisch wäre, die Rolle von Robotern isoliert von der Entwicklung der Automation ganz allgemein zu betrachten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Eine etwas romantische Vision der automatisierten Zukunft wurde 1964 von Sir Leon Bagrit in seinen Reith-Vorträgen in BBC Radio vorgetragen, später veröffentlicht als »The Age of Automation«, Weidenfeld & Nicolson, London 1965. Den vorsichtigeren Ansatz Wieners enthalten »Mensch und Menschmaschine« (siehe oben Kapitel 5) und Wiener, N., »Gott und Golem, Inc.« (Econ, 1965 ). Engelberger (siehe oben Kapitel 2) befaßt sich etwas eingehender mit dem Einsatz von Robotern bei einer Vielzahl industrieller Aufgaben, und Geduld und Gottesman (siehe oben Kapitel 1) legen viele Beispiele für imaginäre Haushaltsroboter vor.Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1984

Authors and Affiliations

  • Igor Aleksander
  • Piers Burnett

There are no affiliations available

Personalised recommendations