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Ein berechnendes Gehirn

  • Igor Aleksander
  • Piers Burnett

Zusammenfassung

Die Konstruktion von Robotergehirnen wirft Probleme auf, die sich nach Art wie Ausmaß von denen im Zusammenhang mit Roboterkörpern unterscheiden. Die Konstrukteure künstlicher Muskeln und Knochen nutzen eingeführte Mechanismen und Methoden, um die Funktion eines Modells, des menschlichen Arms, nachzuvollziehen, von dem sie eine vollständige Beschreibung besitzen, und die sie klar verstehen. Die Konstrukteure von Gehirnen hingegen stützen sich auf eine Kategorie des Maschinellen, nämlich jene, die ausschließlich mit Information zu tun hat; sie ist vergleichsweise neu, und in der Praxis war man auf die Verwendung einer Maschine von nur einer einzigen Art beschränkt — auf den Digitalcomputer. Überdies gibt es keinen Grundplan des Modells, das man nachzugestalten versucht, also des menschlichen Gehirns, so daß man nicht wissen kann, ob die angewendeten Mittel dem Ziel entsprechen oder ihm überhaupt angemessen sind.

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Literatur

  1. Das Standardwerk über die Geschichte des Digitalcomputers ist Goldstine, H.H., »The Computer from Pascal to von Neumann«, Princeton University Press Princeton NJ 1972. Ein anderer hervorragender Bericht ist Bowden, B.V., »Faster Than Thought«, Pitman, London 1953, eine kürzere, mehr auf den Laien abgestellte Fassung Evans, C., Die winzigen Riesen: Mikroprozessoren revolutionieren die Gesellschaft (Ullstein TB, 1983 ).Google Scholar
  2. Von Neumanns klassische Abhandlung (»The Report on the EDVAC«) wurde veröffentlicht unter dem Titel »A Preliminary Discussion of the Logical Design of an Electronic Computing Instrument«, Princeton Institute of Advanced Studies 1946.Google Scholar
  3. Denen, die tiefer in die faszinierende Geschichte von Babbage und seiner »Analytischen Maschine« eindringen möchten, wird die Lektüre der vor kurzem erschienenen Biographie Hyman, Anthony, »Charles Babbage: Pioneer of the Computer«, Oxford University Press, Oxford and New York 1982, empfohlen.Google Scholar
  4. Hodges (siehe oben Kapitel 1) legt einen vollständigen Bericht über den bislang vernachlässigten Beitrag A.M. Turings zu den britischen Computerunternehmungen vor und liefert gleichzeitig eine ins Einzelne gehende Besprechung der Gedanken, die Turing zur Konzeption seiner Maschine geführt haben. Weitere Information über den britischen Aspekt findet man in Randell, B. (Hsgb.), »The Origins of Digital Computers«, Springer Verlag, Berlin 1973.Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1984

Authors and Affiliations

  • Igor Aleksander
  • Piers Burnett

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