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Predigten in Steinen

  • Timothy Ferris

Zusammenfassung

Die Zeitauffassung des antiken Griechenland war zyklisch und so abgeschlossen wie die Kristallsphären, in die Aristoteles den kosmischen Raum bannte. Platon, Aristoteles, Pythagoras und die Stoiker vertraten alle die aus einer alten Überzeugung der Chaldäer stammende Ansicht, daß die Geschichte der Welt aus einer Reihe von «Weltjahren» bestehe, jede ein Zyklus unbestimmter Dauer, der aufhört, wenn die Planeten alle in Konjunktion sind; das löst eine Katastrophe aus, aus deren Asche der nächste Kreislauf dann neu entsteht. Dieser Prozeß, so dachte man, gehe ewig so weiter. Aristoteles folgerte nämlich mit einer Logik, die so kreisförmig ist wie die Bewegung der Sterne, es sei paradox, sich vorzustellen, die Zeit hätte einen Anfang in der Zeit; deshalb müßten die kosmischen Zyklen ewig dauern.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1989

Authors and Affiliations

  • Timothy Ferris

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