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Die Gefühle pp 189-203 | Cite as

Angst

  • Wolfgang Rost
Part of the Leben und Gesundheit book series (LG)

Zusammenfassung

Die vergleichende Verhaltensforschung, die Humanethologie wie auch die Entwicklungs- und die Emotionspsychologie können gut belegen, daß es angeborene, instinktiv angelegte Angstreaktionen auf bestimmte Reizklassen gibt. Das ist der Grund, warum Ängste bezüglich Mäusen, Spinnen, Abgründen, geschlossenen Räumen, Alleinsein, Dunkelheit, Prüfungen, Zuhörern & -schauern, Polizisten, Hochzeitsnächten und vielem mehr unbestritten häufiger vorkommen als vor Ziegelsteinen, Bäumen und Tapeten. Ebenso weiß man, daß Kinder in bestimmten Situationen Angst haben, in denen sie mit Sicherheit vorher nie waren. Jede Angst hat, wie man aus diesen Beispielen sieht, eine (eventuell zu vernachlässigende) reale instinktive Komponente; dazu kommt, ohne Frage, eine gelernte, konditionierte (auch die kann gegebenenfalls zu vernachlässigen sein).

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Copyright information

© Springer Basel AG 1987

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Rost

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