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Die Kränze

  • Marilise Rieder
  • Hans Peter Rieder
  • Rudolf Suter

Zusammenfassung

Schon im Altertum bekränzte man sich an Festen. Zu einem Festmahl trugen die Gäste Blumenkränze auf dem Haupt. Zum Händewaschen bekamen sie wohlriechende Blütenblätter ins Wasser gestreut. Bei Wettspielen erhielten die Sieger als Geschenk Blumenkränze. Die Griechen zeichneten die Sieger mit dem Lorbeerkranz aus, dem Lorbeer des Gottes Apollo. Die Bezeichnung ‹Baccalauréat› der Franzosen kommt von lateinisch ‹bacca› (= Beere) und ‹laurea› = Lorbeer; nur Lorbeerzweige, die Beeren trugen, wurden für Auszeichnungen ausgesucht. Der Lorbeer des Apoll (Laurus nobilis) hat sich bis zum heutigen Tag behauptet — man denke an die Kränze der Schützen, der Schwinger und der Turner.

Copyright information

© Springer Basel AG 1979

Authors and Affiliations

  • Marilise Rieder
  • Hans Peter Rieder
  • Rudolf Suter

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