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Zusammenfassung

Die notwendige Voraussetzung einer guten sportlichen Leistung ist die wohlkoordinierte Ausführung der entsprechenden motorischen Tätigkeit. Die Steuerung und Kontrolle dieses Verhaltens verläuft dabei als Rückkoppelung. Die Sukzession und die Dauer der sportlichen Tätigkeit spielen sich unter sehr unterschiedlichen Bedingungen ab, was einer der Gründe ist, dass sie auch verschiedenartig wahrgenommen werden. Es ist wichtig, dass der Sportler den Ablauf der Handlungsfrequenzen genau wahrnimmt, womit auch die Fähigkeit verbunden ist, die zeitlichen Signale registrieren und entsprechend schätzen zu können. In dieser Arbeit sollen die unterschiedlichen Bedingungen der Wahrnehmung der Dauer der sportlichen Tätigkeit geprüft werden. Dabei soll der Ruhewert (Zeitschätzung in der Ruhe) mit der Zeitschätzung in folgenden Tätigkeiten verglichen werden:
  • Einfache, regelmässige motorische Tätigkeit, wo sich die Versuchsperson auf die Zeitsetzung gut konzentrieren kann. Hier erwarten wir Resultate, die dem Ruhewert ähnlich sind.

  • Bewegungsablauf, der rhythmische und zyklische Charakteristika aufweist. Rhythmische Zeichen in der Wahrnehmung der Bewegungsabläufe sollen die Zeitschätzung erleichtern und ruhewertähnliche Ergebnisse zur Folge haben.

  • Bewegungsabläufe, die verschiedenartig und unregelmässig sind. Hier erwarten wir die grössten Differenzen in der Zeitschätzung vom Ruhewert.

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Literaturverzeichnis

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Copyright information

© Springer Basel AG 1974

Authors and Affiliations

  • Vladimir Gikalov

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