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Der Weltkrieg

  • Hans Bauer

Zusammenfassung

Als sich die trotz allen politischen Erschütterungen weit verbreitete Hoffnung auf die Widerstandsfähigkeit der in enger Schicksalsgemeinschaft verbundenen Völkerfamilie gegen die Kriegsgefahr mit dem Ausbruch des Weltkrieges im August 1914 als Illusion erwies, verlor Basel auch die Gunst seiner geographischen Lage. Mit der Einstellung ihrer internationalen Eisenbahnverbindungen, der Errichtung von Sperren an allen Grenzübergängen und im Verkehr mit dem schweizerischen Hinterland auf einen reduzierten Kriegsfahrplan beschränkt, war die Stadt in ihrem engen Grenzgürtel isoliert. Der Kampflärm, der alsbald aus dem Sundgau herüberdröhnte, der Kanonendonner, der vier Jahre lang Tag und Nacht nicht verstummen wollte, brachte der Bevölkerung andauernd zum Bewusstsein, wie exponiert Basel im Kriegsgeschehen war, zumal ihm die eingerückten Truppen den Charakter einer Garnisonsstadt verliehen. Die Plötzlichkeit, mit der die Ereignisse hereinbrachen, erzeugte eine «sauve qui peut»-Stimmung, in der ein jeder seinen Anteil an Geld und Waren zu ergattern suchte.

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© Springer Basel AG 1981

Authors and Affiliations

  • Hans Bauer

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