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Zusammenfassung

Die mit den siebziger Jahren des 19.Jahrhunderts beginnende Darstellung der neuen Basler Wirtschaftsgeschichte kann an «das bedeutendste Aktenstück der gesamten Basler Wirtschaftsgeschichte» anknüpfen, von dem Traugott Geering im Schlusskapital seines grundlegenden Werkes über Handel und Industrie der Stadt Basel bis zum Ende des 17.Jahrhunderts spricht. Er meint damit das Memorial eines vom Rat eingesetzten Ausschusses vom 3. August 1670, in dem die bisher unbedingt gültigen Ansprüche des Zunftwesens mit Rücksicht auf den grösseren und freieren Flug der weltwirtschaftlichen Entwicklung abgewiesen wurden, nachdem die zünftigen Passementer ein Verbot der 1668 in Basel eingeführten «Kunststühle», d.h. der mehrgängigen Webstühle, der Bandindustrie begehrt hatten. Der ablehnende Entscheid ist «zum Fundament der heutigen Grossindustrie Basels geworden», stellt Geering fest. Auch die politische Stadtherrschaft der Zünfte, die im Mittelalter nahezu die einzige wirtschaftliche Macht gewesen war, ging mehr und mehr an die Industrie mit ihren weiteren Interessen über.

Copyright information

© Springer Basel AG 1981

Authors and Affiliations

  • Hans Bauer

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