Advertisement

Die Börse wächst — der zweite Ring

  • Hans Bauer

Zusammenfassung

Den Bedürfnissen des zunehmenden Börsenverkehrs entsprechend, wurden mittlerweile auch die Einrichtungen der Börse weiterentwickelt. Hätte es noch eines Beweises für die Notwendigkeit der technischen Kapazitätserweiterung bedurft, dann würden die Rekorde des Börsengeschäftes 1972 die längst erhobenen Forderungen eindrücklich unterstützt haben. Dem Obligationenhandel standen im einzigen Ring nur 40 Minuten zur Verfügung, so dass er bei mehr als 1000 kotierten Titeln in seiner Funktionsfähigkeit zu sehr beschränkt war. Unter diesen Umständen wanderten Aufträge an andere Börsenplätze ab. Dank speditiven Vorbereitungen und Bauarbeiten
konnte der zweite Börsensaal im August 1973 eröffnet werden. Der Obligationenhandel erhielt damit seinen eigenen Ring, so dass er mit mehr Zeit und Sorgfalt abgewickelt werden kann. Ein entsprechender Zeitgewinn resultierte aber auch für den Handel in Aktien. Beim offiziellen Einweihungsakt, der im November folgte, plädierte der damalige Präsident des Vorstandes der Börsenkammer, Alfred E. Sarasin, für den Eintritt von Banken benachbarter Kantone in die Basler Börse. Er bezeichnete deren Ausbau als eine produktive Investition des Staates. So flossen im Jahre 1975 2,45 Millionen Franken aus Patentgebühren und 559888 Franken aus Kotierungsgebühren, insgesamt also über 3 Millionen Franken dank der Börse in die Staatskasse.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Basel AG 1976

Authors and Affiliations

  • Hans Bauer

There are no affiliations available

Personalised recommendations