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Die sternenübersäte Nacht

  • Jean Heidmann

Zusammenfassung

Unser Fenster zum Universum ist die Nacht. Tagsüber verwehrt das Himmelsblau dem Auge den Einblick in den jenseitigen Weltraum; dieses Blau, das seine Entstehung dem Aufprall des intensiven Sonnenlichts auf die Sauerstoffmoleküle der Erdatmosphäre verdankt. Am Grund dieses — einige Dutzend Kilometer dicken — Gasmeeres ist die Lage die gleiche wie hinter einem Tüllschleier: beleuchtet ein starker Projektor das Stoffgewebe, so verschwindet, was jenseits von ihm war. Nur der Projektor selbst bleibt sichtbar. Bei Tage bleibt also nur die Sonne sichtbar und genaugenommen bisweilen auch der Mond, aber vergleichsweise blasser, so daß viele Leute sogar meinen, er sei tagsüber unsichtbar. Lassen wir den Projektor aber erlöschen, so taucht die äußere Welt auf: die Sterne, die Planeten.

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© Springer Basel AG 1990

Authors and Affiliations

  • Jean Heidmann

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