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Kosmische Strings

  • John Gribbin
  • Martin Rees
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Zusammenfassung

Liebhaber der deutschen Sprache wundern sich vermutlich, warum neue Bezeichnungen wie Quasar und Quark immer auf ihren Ursprung im Englischen zurückgeführt werden. Sie bedauern womöglich, daß die Wissenschaftler oft auch übersetzbare englische Ausdrücke «einfach so» beibehalten. Außer «Strangeness», «Flavor» und «Color», womit Eigenschaften der Quarks beschrieben werden, ist eines der Musterbeispiele «String», ein Wort, das mit «Faden» oder «Saite» gut zu übersetzen wäre. Der Begriff, den es bezeichnet, ist jedoch als «String» in die Wissenschaftssprache eingegangen. Genaugenommen heißen gleich zwei der wichtigsten Elemente der modernen Physik, die ihrer Größe nach nicht verschiedener sein könnten, so. Für einen Teilchenphysiker ersetzen «Strings» die alte Vorstellung vom Elementarteilchen. Statt sich diese Teilchen als mathematische Punkte mit Massenenergie vorzustellen, als winzige Billardbälle, lernen Theoretiker, sie als winzige Linien oder Schleifen eindimensionaler Strings zu beschreiben, viel kleiner als Protonen und Neutronen. Für einen Rosmologen andererseits kann ein «String» buchstäbhch das ganze Weltall durchziehen, obwohl selbst diese Art von String viel dünner ist als ein einzelnes Atom.

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© Springer Basel AG 1991

Authors and Affiliations

  • John Gribbin
  • Martin Rees

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