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Wie außergewöhnlich ist unsere Welt?

  • John Gribbin
  • Martin Rees
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Zusammenfassung

Naturwissenschaft betreiben heißt nicht, immer mehr Tatsachen über die Natur anzuhäufen. Wäre das so, träte die Naturwissenschaft schon seit langem auf der Stelle, weil ihr ein Berg von Daten den Weg versperrte. Vielmehr macht sie Fortschritte, weil wir in unserer Welt Strukturen und Regelmäßigkeiten erkennen können. Wenn wir begreifen, wie scheinbar unzusammenhängende Daten zusammengehören, können wir immer mehr Daten durch immer allgemeinere und umfassendere Gesetze erfassen; wir müssen uns dann immer weniger voneinander unabhängige Grundtatsachen merken, aus denen sich alles andere ableiten läßt. Der erstaunliche Siegeszug der modernen Naturwissenschaften, insbesondere von Physik und Astronomie, rührt daher, daß sie die verwirrende Vielschichtigkeit der Welt so weitgehend durch wenige Grundprinzipien erklären können. Dieser Erfolg beruht jedoch anscheinend darauf, daß unser Universum nach sehr einfachen Regeln «aufgebaut» wurde. Nicht nur sind die physikalischen Gesetze einfach genug, um vom menschlichen Verstand begriffen zu werden; die Gesetze, die wir hier auf der Erde herleiten, scheinen auch jederzeit und überall zu gelten. Gehört diese Einfachheit ganz unvermeidlich zum Universum? Ist es reiner Zufall, daß Geschöpfe, die intelligent genug sind, einige einfache physikalische Gesetze zu verstehen, in einer Welt leben, zu deren Verständnis sie nur diese physikalischen Gesetze benötigen? Oder gibt es einen tieferen Plan, der gewährleistet, daß das Weltall auf die Menschheit zugeschnitten ist?

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© Springer Basel AG 1991

Authors and Affiliations

  • John Gribbin
  • Martin Rees

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