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Der Lyman-Wald: Entstehung und Entwicklung von Galaxien

  • John Gribbin
  • Martin Rees
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Zusammenfassung

Astronomen bestimmen die Entfernungen von Galaxien und Quasaren mit Hilfe der Rotverschiebung. Sie vergleichen also die Wellenlängen der Spektrallinien dieser Objekte mit jenen, die diese Linien in den Laboratorien hier auf der Erde haben. Eine Spektrallinie ergibt sich, wenn Elektronen im Atom von einem Energieniveau auf ein anderes übergehen. Am besten stellt man sich diese Energieniveaus als Treppenstufen vor. Ein Elektron kann sich auf jeder Stufe niederlassen, zwischen zwei Stufen aber findet es keinen stabüen Halt. Wenn das Atom genau die richtige Energiemenge aufnimmt, kann ein Elektron eine, zwei oder mehr Stufen hoch springen. Aber es muß immer ganze Stufen überspringen, weil es zwischen zwei Stufen nicht bleiben kann. Später fällt es vielleicht wieder hinunter, allerdings kann es wiederum nur um eine oder zwei oder auch mehrere ganze Stufen fallen. Die dazu benötigte Energie hängt von der Größe und von der Anzahl der Stufen ab, die das Elektron überspringt. Elektromagnetische Strahlung, also zum Beispiel Licht, überträgt Energie; das Licht überträgt um so mehr Energie, je kürzer die Weüenlänge des Lichts ist. Wenn das Atom dem Licht im Hintergrund Energie entnimmt, bleibt im Spektrum dort, wo das Licht weggenommen wurde, eine scharf definierte dunkle Linie. Wenn das Elektron die Stufen hinunterfällt, strahlt es, wieder mit einer sehr genau definierten Wellenlänge, Energie aus und erzeugt im Spektrum eine helle Linie.

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© Springer Basel AG 1991

Authors and Affiliations

  • John Gribbin
  • Martin Rees

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