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Seeungeheuer pp 341-356 | Cite as

Die neue Mythologie der Monster

  • Richard Ellis

Zusammenfassung

Ich begann dieses Buch mit einer gesunden Portion Skepsis; ich glaubte nicht wirklich an Seeungeheuer, doch ich war gewillt, mich durch die Literatur hindurchzuarbeiten und mich überzeugen zu lassen. In den meisten Fällen bin ich skeptisch geblieben. Viele Monstersichtungen lassen sich rational erklären; das gilt für die Seeschlangen, bei denen es sich wahrscheinlich häufig um Riesenkalmare handelte, wie auch für die gestrandeten Kadaver, die sich als Riesenhaie erwiesen. Das Seeungeheuer, das der Kapitän der „Daedalus“ sah, sieht auch dann noch wie ein Riesenkalmar aus (und wurde von Henry Lee als solcher erklärt), wenn wir die Bilder betrachten, die beweisen sollten, daß es keiner war. Mit dem Fang des ersten Quastenflossers vor Südafrika 1938 öffnete sich eine Tür für allerlei hypothetische Monster. Wenn dieses „lebende Fossil“ tatsächlich existierte, wie können wir dann die Möglichkeit verneinen, daß irgendwo noch Plesiosaurier, Riesenseeschlangen, Superotter oder dreißig Meter lange Aale leben, nur weil wir noch keine derartigen Tiere gesehen haben? So argumentierten die Monsterfreunde. Die unerwartete Entdekkung des ersten Riesenmaulhais 1976 gab dieser „Alles-ist-möglich“-Schule weiteren Auftrieb.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1997

Authors and Affiliations

  • Richard Ellis

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