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Seeungeheuer — eine Einführung

  • Richard Ellis

Zusammenfassung

Vor einigen Jahren arbeitete ich an einem Buch über den Atlantik. Im Rahmen dieses Projekts beschäftigte ich mich intensiv mit der Geschichte seiner Erforschung (Leif Eriksson, Christoph Kolumbus, Amerigo Vespucci usw.), dem kommerziellen Fischfang (Basken, Franzosen, Portugiesen und anderen), der Ozeanographie (William Charles Beebe, dem Tauchboot „Alvin“ etc.) sowie der Pflanzen- und der Tierwelt des Atlantiks. Dabei fesselte mich besonders das unerwartete Auftauchen zahlreicher Riesenkalmare vor der Küste Neufundlands gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zwischen 1870 und 1880 strandeten dort rund fünfzig dieser Seeungeheuer; einige von ihnen griffen sogar Fischer in kleinen Booten an.

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Literatur

  1. 1.
    Obgleich es so aussieht, nehmen Wale kein Wasser durch ihr Spritzloch auf oder stoßen es daraus aus. In „Sea Fables Explained“ („Meeresfabeln erklärt“) bezieht sich Henry Lee auf diese irreführende Schilderung: „Sie speien aus ihren Spritzlöchern eine oder mehrere Wassersäulen aus, die, nachdem sie in beträchtliche Höhe aufgestiegen sind, anmutig niederfallen, als ob sie der Düse eines Springbrunnens entstammten.“ Dieser Strahl ist in Wirklichkeit nichts anderes als eine Wolke warmer, feuchter und komprimierter Luft, die sich ausdehnt und deren Feuchtigkeit kondensiert, sobald sie mit der kühleren Außenluft in Kontakt kommt, in die der Wal ausatmet.Google Scholar
  2. 2.
    Als die Marine Studios (später Marineland of Florida) im Juni 1938 in St. Augustine eröffnet wurden, war es den Kustoden gelungen, zwei Mantas für ihre Anlage zu fangen. Dabei wußten sie so wenig über die Ernährung der Riesenrochen, daß sie die Mäuler der Mantas so lange mit Meeräschen vollstopften, bis die Rochen eingingen.Google Scholar
  3. 3.
    Siehe dazu: Keith S. Thomson, Der Quastenflosser, Birkhäuser: Basel 1993Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1997

Authors and Affiliations

  • Richard Ellis

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