Advertisement

Auf dem Lutheraner-Gymnasium, 1914–1921

  • Norman Macrae
Part of the Lebensgeschichten aus der Wissenschaft book series (LAW)

Zusammenfassung

Es bestanden eigentlich niemals große Zweifel daran, daß Johnny eines Tages die Universität besuchen würde. Der direkte Weg zur Universität begann im Gymnasium. Für die alten Griechen war ein Gymnasium ein Gebäude, in dem junge, unbekleidete Männer sich in athletischen Wettkämpfen maßen oder dafür trainierten. Die Deutschen übernahmen das Wort für eine weiterführende Schule mit hohem Standard, in der sich junge, vollständig bekleidete Männer auf den Eintritt in die Universität vorbereiteten. Die Dynamik bei vielen guten deutschen Gymnasien bestand zu Johnnys Zeiten darin, daß sie miteinander um die intelligentesten Schüler eines Bezirks wetteiferten. Anschließend bemühten sie sich, diese Schüler zu möglichst guten Eingangsergebnissen für die Universität zu verhelfen, damit die (möglichst zahlenden) Eltern der nächsten intelligenten Schülergeneration ihre Söhne (oder manchmal auch Töchter) wieder in diese statt in die Nachbarschule schickten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. Wiederum stammt vieles aus Steve Whites Unterlagen, besonders aus seinen Recherchen in Budapest und seinen Interviews mit William Fellner und Eugene Wigner. Als ich den 89jährigen Wigner 1990 besuchte, war sein Gedächtnis nicht mehr so scharf. Vieles basiert auch auf meiner Unterhaltung mit Vonneuman, Pedroni und Lax. Ich habe mich zudem besonders auf Veröffentlichungen von Haimos, Nagy, Rhodes, Ulam, Vonneuman und Wigner gestützt (s. Literaturverzeichnis).Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1994

Authors and Affiliations

  • Norman Macrae

There are no affiliations available

Personalised recommendations