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Europa expandiert

  • Charles Van Doren

Zusammenfassung

Zu Beginn der christlichen Zeitrechnung zählte die Weltbevölkerung etwa 300 Millionen Menschen. Um 1500 lebten etwa 400 Millionen Menschen, die ungefähr wie folgt verteilt waren:

China, Japan und Korea: 130 Millionen

Europa (einschließlich Rußland): 100 Millionen

Indien: 70 Millionen

Südostasien und Indonesion: 40 Millionen

Mittel und Westasien: 25 Millionen

Afrika: 20 Millionen

Amerika: 15 Millionen

Zwischen 1500 und 1800 verdoppelte sich die Weltbevölkerung und um 1900 war sie wieder um das Doppelte, auf 1600 Millionen, angewachsen. Bis 1960 hatte sie sich erneut verdoppelt, und bis zum Jahr 2000 werden zwischen sechs und sieben Milliarden Menschen auf dem Planeten leben, also wiederum doppelt so viele. Einer der Hauptgründe für die Vermehrung der Bevölkerung zwischen 1500 und 1800 war die weltweite Verbreitung neuer Entdeckungen und Verfahren in der Landwirtschaft. Weil viel mehr Nahrung zur Verfügung stand, konnten viel mehr Menschen überleben. Um 1500 war weniger als ein Viertel des kultivierbaren Bodens der Erde bearbeitet. Der Rest wurde von Jägern und Sammlern, nomadischen Hirtenvölkern oder Völkern wie den Inka, die das Land von Hand bestellten, bewohnt. Diese primitiven Verfahren erwiesen sich als viel weniger effektiv als die Bearbeitung mit dem Pflug. Außerdem wurde die Bevölkerung durch Hungersnöte dezimiert, wenn Mißernten eintraten und die Menschen sich weigerten, verfügbare, ihnen aber unbekannte Nahrung zu verzehren.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1996

Authors and Affiliations

  • Charles Van Doren

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