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Einleitung

  • P. T. Marshall
  • G. M. Hughes
Part of the Reihe der Experimentellen Biologie book series (LMW, volume 17)

Zusammenfassung

Das Wort 〈Physiologie〉 wurde zum ersten Male von Jean Fernel 1542 benutzt, und zwar in der Bedeutung 〈Naturkenntnis bzw. Naturkunden〉. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde mehr und mehr darunter der Zweig der Biologie, der sich mit den Funktionen der lebenden Organismen befaßt, verstanden. Im allgemeinen zielt die Untersuchung der Funktion auf die Bestimmung der spezifischen Leistungsaufgabe eines Organsystems. Darüber hinaus werden die Bedingungen untersucht, unter denen es optimal arbeiten kann und die zur Erhaltung des Organismus in seiner Umwelt unerläßlich sind. Konsequenterweise begannen die physiologischen Studien an höheren Organismen und ganz besonders an Säugern, weil sie hinsichtlich ihrer Funktion dem menschlichen Körper am nächsten standen. Trotz vieler Fortschritte in der Erforschung der niederen Organismen, besonders während der letzten 30 Jahre, basiert der Hauptanteil unseres gesamten physiologischen Wissens auf den Untersuchungen an Säugetieren. Bemerkenswert ist, daß sogar so elementare Probleme der Physiologie niederer Vertebraten, wie das Bestimmen von Volumen und Durch-flußmenge im Herzgefäßsystem, bis jetzt fast vollständig unerforscht blieben. Allerdings gibt die Betonung der Funktion eines bestimmten Organsystems in der Physiologie zuweilen Anlaß zu der falschen Auffassung, dasselbe müsse lediglich isoliert untersucht werden und daß diese Analyse die einzige Grundlage sei, auf der der Physiologe sicher voranschreiten könne.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1973

Authors and Affiliations

  • P. T. Marshall
    • 1
  • G. M. Hughes
    • 1
  1. 1.Universität BristolBristolEngland

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