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Literatur zur normalen Anatomie, Histologie und Physiologie der Cervix

  • Herbert F. Gloor
Part of the Experientia Supplementum book series (EXS, volume 19)

Zusammenfassung

Die Cervix uteri als Verschlußeinrichtung der Gebärmutter ist bei allen Säugetieren, mit Ausnahme der Beuteltiere, vorhanden. Beiling (1906) definiert sie folgendermaßen: «Als Cervix uteri ist derjenige paarige oder unpaarige Teil des Uterus anzusehen, welcher vollkommen drüsenfrei ist, aber schon anderes Epithel trägt als die Vagina. In der Regel ist derselbe schon äußerlich durch seinen Umfang und die Enge seines Lumens erkennbar.» Untersuchungen über die Cervix uteri des Rindes von Zschokke (1900), Schmalz (1912), Kieschke (1919) und Porthan (1928) stimmen weitgehend miteinander überein und schildern die Cervix als eine beim erwachsenen Rind 7 bis 11 cm lange und 4 bis 7 cm breite plötzliche Verdickung der Wand des Genitalrohres. Die den Lichtraum der Cervix auskleidende Schleimhaut ist stark in Falten gelegt. Man unterscheidet schwache, blättchenartige Längsfalten und starke, unregelmäßige Querfalten, sogenannte «Burdiringe». Erstere sind Fortsetzungen der bereits in der Scheide auftretenden Längsfalten, legen sich jedoch im Gebärmutterhals wegen des engeren Lumens dichter aneinander als in der Vagina. Sie sind bei ausgewachsenen Tieren bei einer Stärke von 0,5 bis 1 mm 2 bis 3 mm hoch und mit feinen sekundären und auch tertiären, gleichfalls längsverlaufenden Nebenkämmchen oder Leisten ausgestattet, so daß von den zwischen den Faltenblättern gelegenen Tälern und Nischen sekundäre und tertiäre Nebentäler abzweigen. Dadurch, daß die Falten an manchen Stellen des Kanales mit ihren freien Rändern fast zusammenstoßen, verleihen sie der Cervix auf Querschnitten ein strahlenförmiges Aussehen.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1973

Authors and Affiliations

  • Herbert F. Gloor
    • 1
  1. 1.ZürichSchweiz

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