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Varianzanalyse — Modell II

  • Volker Nollau
Part of the Lehr und Handbücher der Ingenieurwissenschaften book series (LHI, volume 37)

Zusammenfassung

Unter dem Modell II der Varianzanalyse versteht man — wie beim Modell I — eine Zusammenfassung von mathematischen Modellen zur statistischen Analyse von Einflüssen eines oder mehrerer Faktoren auf Versuchsergebnisse. Bei den einzelnen Klassifikationen innerhalb des Modells II sind dabei die Stufen der Einflußfaktoren im Unterschied zum Modell I nicht fest vorgegeben, sondern stellen selbst eine Stichprobe aus der Gesamtheit aller Stufen der Einflußfaktoren dar. Die Wirkungen (Effekte) der Einflußfaktoren sind dabei (ebenfalls im Unterschied zu Modell I) zufällig. Deshalb bezeichnet man das Modell II auch als Modell mit zufälligen Effekten. Bei der statistischen Analyse mittels des Modells II geht man folglich von der Aufgabenstellung aus, diejenigen Anteile der Streuung (Varianz) der Versuchsergebnisse zu analysieren, die durch die (in unterschiedlichen Stufen auftretenden) einzelnen Einflußfaktoren hervorgerufen werden. Diese Aufgabenstellung unterscheidet sich also wesentlich von der im Rahmen des Modells I behandelten Aufgabenstellung, die — ausgehend von fest vorgegebenen Stufen der Einflußfaktoren — hauptsächlich multiple Mittelwertvergleiche beinhaltet. Es handelt sich also beim Modell II um eine Varianzanalyse (d. h. eine Streuungsanalyse) im eigentlichen Sinne.

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© Springer Basel AG 1979

Authors and Affiliations

  • Volker Nollau

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