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Diskussion und Interpretation

  • Ch. Burckhardt
  • D. W. Fölsch
  • U. Scheifele
Part of the Animal Management / Tierhaltung book series (TH, volume 9)

Zusammenfassung

Wie wir in der Einleitung feststellten, sind unsere Untersuchungen darauf ausgerichtet worden, ein praxisnahes, objektives Verfahren zu entwickeln, um die Technopathien (Eckerskorn, 1978) des Gefieders — im besonderen auch die Kahlheit — zu messen. Bei unseren Untersuchungen haben wir das Augenmerk hauptsächlich auf die beiden — bis jetzt unseres Wissens noch nicht in ihrer gegenseitigen Beeinflussung geklärten Faktoren — Aufzucht und Haltungssysteme, gerichtet. Andere Faktoren sind nicht statistisch ausgewertet worden. Das als sehr wichtig angesehene Verhalten wurde parallel an denselben Tieren von Fölsch (1979) untersucht. Aus obengenannten, eigenen und fremden Versuchen geht eindeutig hervor, dass schlechte Befiederung, die im Extremfall zu fast völliger Kahl heit führen kann, sich mit zunehmendem Alter der Tiere und Dichte der Aufstauung in den Intensivhaltungen entwickelt und keinesfalls als alleinige Auswirkung der Mauser anzusehen ist. Kahle Flächen treten u.a. durch mechanische Abnützung auf, verursacht durch die unangepasste physikalische Umgebung (Technopathie). Besonders augenfällig zeigt sich das bei Batteriehühnern, deren Kopf-, Hals- und Brustpartie infolge der sehr oft wiederholten Bewegung “Kopf-durchs-Gitter-strecken” (Fölsch, 1979) viel stärker abgenützt und sogar kahl erscheint, als bei Hennen in anderen Haltungen (Abb. 18a - g).

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Copyright information

© Springer Basel AG 1979

Authors and Affiliations

  • Ch. Burckhardt
  • D. W. Fölsch
  • U. Scheifele

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