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Die Innervation der Haut und Federn

  • Ch. Burckhardt
  • D. W. Fölsch
  • U. Scheifele
Part of the Animal Management / Tierhaltung book series (TH, volume 9)

Zusammenfassung

Die Oberhaut wird einerseits durch dicke, markhaltige Nervenfasern zentralen Ursprungs erreicht, die sich vielfach direkt unter der Epidermis verästeln, zahlreiche Verbreiterungen mit innerer Verästelung, sogenannte Varikositäten (Schartau, 1938) aufweisen und in Oesen oder Endknöpfchen enden. Stammer (1961) fand Endösen und Endknöpfchen ausschliesslich an der Uebergangsstelle zwischen Schnabel- und Kopfhaut an der Stirn. Sodann wird sowohl von dünneren markhaltigen, wie von zahlreicheren marklosen Nervenfasern des vegetativen Nervensystems, die mit Sicherheit keine Schwann’sche Kerne mehr haben, ein intraepithelialer Plexus, das nervöse Terminal reticulum gebildet. Es treten aber auch Fasern in diese Geflechte ein, die aus autonomen, mehr oder minder subepidermoidal gelegenen Ganglienzellen vom Typus von sympathischen Nervenzellen mit wenigen Fortsätzen bestehen (Schartau, 1938). Da diese Nervenzellen und die sie gelegentlich umhüllenden Nervenfaserzüge mit anderen Gewebsei ementen, vor allem auch mit Blutkapillaren in Verbindung stehen, lassen sich allgemein regulatorische, trophische oder temperaturregulierende Funktionen vermuten (Schartau, 1938; Schwartzkopff, 1973). Auch das Unterhautbindegewebe wird in gleicher Weise von Nerven versorgt, die vom Zentralnervensystem, vom sympathischen Nervensystem und schliesslich ebenfalls von einzelnen, in der Peripherie verstreut liegenden Ganglienzellen stammen (Schartau, 1938).

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Copyright information

© Springer Basel AG 1979

Authors and Affiliations

  • Ch. Burckhardt
  • D. W. Fölsch
  • U. Scheifele

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