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Spezielle Disziplinen

  • Jürg Knessl

Zusammenfassung

Die besondere Rolle des Chirurgen ist durch die Möglichkeit, direkte Eingriffe im und am menschlichen Körper durchzuführen, bedingt. Dabei werden meist Teile des Körpers entfernt, die Morphologie wird bleibend verändert oder die äußere Gestalt korrigiert. Die Entscheidungen müssen oft während kurzer Zeit gefällt werden und, falls das Procedere erst intraoperativ festgelegt werden muß, ohne Rücksprachemöglichkeit mit dem Patienten. Dies bewirkt ein hohes Maß an Verantwortung, das noch durch die Verantwortung für das mitarbeitende Team gesteigert wird. Wie alle anderen Ärzte sind die Chirurgen auf die Einwilligung des Patienten angewiesen, bevor sie diagnostische, therapeutische oder experimentelle Maßnahmen in Angriff nehmen. In der Chirurgie nimmt die Orientierung über die möglichen Risiken des operativen Eingriffes eine wichtige Stelle ein. Im Falle von schweren Operationen an lebenswichtigen Organen, bei Eingriffen, von denen sich der Patient die Rettung von einer sonst zum Tode führenden Krankheit erhofft, und in Notfallsituationen kann die Fähigkeit des Patienten, die ihm dargebotene Information möglichst objektiv zu beurteilen, stark eingeschränkt sein.

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Anmerkungen

  1. 1).
    EoB, S. 1627–1630Google Scholar
  2. 2).
    M.L. Kempner, a.a.O., S. 62–68Google Scholar
  3. 3).
    A.M.A., a.a.O., S. 6–7, zitiert nach EoB, S. 1628, eigene Übersetzung aus dem Englischen.Google Scholar
  4. 4).
    M. Lockwood, a.a.O., S. 82–84Google Scholar
  5. 5).
    Ibid., S. 83Google Scholar
  6. 6).
    P. Sporken, a.a.O., S. 3594–3602 •Google Scholar
  7. 7).
    Ibid., S. 3594Google Scholar
  8. 8).
    Ibid., S. 3595Google Scholar
  9. 9).
  10. 10).
    Ibid., vgl. auch H. Schipperges: Zum Verständnis von Gesundsein in der Geschichte der Medizin, a.a.O., S. 9–37Google Scholar
  11. 11).
    P. Sporken, a.a.O., S. 3596Google Scholar
  12. 12).
    Ibid., vgl. P. Lawin, a.a.O.Google Scholar
  13. 13).
    Ibid., S. 3597Google Scholar
  14. 14).
  15. 15).
    Ibid., S. 3598Google Scholar
  16. 16).
  17. 17).
    Ibid., S. 3599Google Scholar
  18. 18).
  19. 19).
    Ibid., S. 3600Google Scholar
  20. 20).
    Ibid., S. 3601Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1989

Authors and Affiliations

  • Jürg Knessl

There are no affiliations available

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