Advertisement

Die ethische Problematik des Schwangerschaftsabbruches

  • Jürg Knessl

Zusammenfassung

Seit den Ursprüngen der Medizin wurde das Leben der Mutter gegenüber dem Leben des Kindes als wichtiger erachtet. Es gibt eine lange Tradition von Eingriffen zur Rettung des mütterlichen Lebens auf Kosten des Fötus, sei es bei Unmöglichkeit einer Geburt per vias naturales, sei es bei extrauteriner Schwangerschaft oder bei schwerer Erkrankung der Mutter.1 Erst mit dem Aufkommen der Biostatistik wurde es möglich, die Chancen und Risiken des Schwangerschaftsabbruches im Vergleich zu der sich allmählich vervollkommnenden chirurgischen Technik langfristig zu beurteilen.2 Gegen Mitte des 20. Jahrhunderts war ein Anstieg der vorgenommenen Abtreibungen wegen Mißbildungen des Kindes zu beobachten, während die Zahl der wegen einer Bedrohung der mütterlichen Gesundheit durchgeführten Eingriffe durch die verbesserten medizinischen Möglichkeiten kontinuierlich abnahm.3 Die mütterliche Sterblichkeit konnte auf 0,04%, die perinatale kindliche Sterblichkeit auf 2% reduziert werden.4 Dadurch ist es möglich geworden, die gewünschte Familiengröße mit einer kleineren Zahl der Schwangerschaften zu erreichen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1).
  2. 2).
  3. 3).
  4. 4).
    H. Schmidt-Matthiesen, a.a.O., S. 227Google Scholar
  5. 5).
    Ibid., S. 182Google Scholar
  6. 6).
    Ibid., S. 183Google Scholar
  7. 7).
    Das Alte Testament, hrsg. V. Hamp/M. Stenzel, a.a.O., S. 84Google Scholar
  8. 8).
    EoB, a,a,O., S. 5Google Scholar
  9. 9).
    Erläuterungen in Klammern gemäß EoB, a.a.O., S. 5Google Scholar
  10. 10).
    Das A.T., a.a.O., S. 84Google Scholar
  11. 11).
    EoB, a.a.O., S. 6Google Scholar
  12. 12).
    Ibid., S. 7Google Scholar
  13. 13).
    Ibid., S. 8Google Scholar
  14. 14).
    Ibid., S. 6Google Scholar
  15. 15).
  16. 16).
    Ibid., S. 9Google Scholar
  17. 17).
    Ibid., S. 6Google Scholar
  18. 18).
    Ibid., S. 9Google Scholar
  19. 19).
    Ibid., S. 10Google Scholar
  20. 20).
  21. 21).
  22. 22).
  23. 23).
    Ibid., S. 11Google Scholar
  24. 24).
    P. Cattin, a.a.O., S. 1070Google Scholar
  25. 25).
    Ibid., S. 14Google Scholar
  26. 26).
  27. 26).
  28. 27).
  29. 28).
    Ibid., S. 15Google Scholar
  30. 29).
    Ibid., S. 18, vgl. auch J.F. Donceel, a.a.O., S. 76–105Google Scholar
  31. 30).
  32. 31).
    Ibid., S. 19Google Scholar
  33. 32).
    Ibid., vgl. auch J.T. Noonan, a.a.O., S. 51–59Google Scholar
  34. 33).
  35. 34).
    Ibid., S. 20–21, vgl. auch H.T. En-gelhardt, a.a.O., S. 217–234Google Scholar
  36. 35).
    Ibid., S. 21, entnommen aus: D. Callahan, a.a.O., S 349–404, 493–501Google Scholar
  37. 36).
    S. Bok, a.a.O., S. 433, entnommen aus: Hastings Center Studies, Nr. 1, Bd. Jan. 1974, S. 33–52Google Scholar
  38. 37).
  39. 38).
    H. Schmidt-Matthiesen, a.a.O., S. 631Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1989

Authors and Affiliations

  • Jürg Knessl

There are no affiliations available

Personalised recommendations