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Das Recht des Kranken auf Selbstbestimmung und angemessene Behandlung

  • Johannes Seusing

Zusammenfassung

Selbstbestimmung bedeutet für den kranken Menschen, daß er sich wesentlich selbst gehörend, unter verschiedenen Möglichkeiten des Verhaltens und Handelns in Freiheit — und unabhängig von Fremdbestimmung — für das eine oder andere Tun entscheiden kann. Wobei diese Entscheidung mit von seinem Denken und Glauben beeinflußt wird. Peter Noll schreibt darüber in seinem Bericht Diktat über Sterben und Tod: «Mich störte der Freiheitsverlust: daß andere über dich verfügen, daß du in eine Apparatur kommst, die dich beherrscht und der du nicht gewachsen bist. Natürlich werden mich auch die unerträglichen Schmerzen stören. Um ihnen zu entrinnen, geht man in die Apparatur, die einem die Schmerzen nimmt und zugleich die Freiheit. Und das ist genau das, was ich nicht möchte.»

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© Springer Basel AG 1989

Authors and Affiliations

  • Johannes Seusing

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