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Chemie pp 92-97 | Cite as

Große Moleküle — Stoffe aus Menschenhand

  • W. Graham Richards

Zusammenfassung

Bis in die Mitte der zwanziger Jahre gab es nur wenige Chemiker, die an eine Stabilität von Molekülen mit mehreren Tausend Atomen glaubten. Man war der allgemeinen Ansicht, daß die aus natürlichen Quellen isolierten unlöslichen Substanzen bloße Aggregate kleiner Moleküle waren, die durch mysteriöse Kräfte zusammengehalten wurden. 1922 vertrat dann der deutsche Chemiker Staudinger die Auffassung, daß Stoffe wie Kautschuk einfach große Moleküle seien (er benutzte die Bezeichnung „Makromoleküle“), die aus einer Reihe kleiner Moleküleinheiten bestehen wie Perlen auf einer Kette. Im Fachjargon dieses Zweiges der Chemie bestehen große Moleküle oder Polymere aus monomeren Untereinheiten, das heißt, aus einzelnen kleinen Molekülen.

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© Springer Basel AG 1989

Authors and Affiliations

  • W. Graham Richards

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