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Grundfragen des Chemieunterrichts

  • Hans Rudolf Christen

Zusammenfassung

Die Chemie als Unterrichtsfach taucht erst im Laufe des 19. Jhdts. in den Schulen auf, zunächst in den “Gewerbe-” oder “Industrieschulen”, die auf kaufmännische oder technische Berufe vorbereiteten (Warenkunde!) und erst später in den Gymnasien, wohl in erster Linie als Vorbereitung auf das Medizinstudium. Der Aufbau des Lehrgangs folgte weitgehend der historischen Entwicklung der Wissenschaft: auf die Begriffe “Element” und “Verbindung” folgte die Oxidationstheorie von LAVOISIER und die Stofflehre. Zur Deutung der Phänomene dienten die DALTON-Theorie und KEKULEs unitarische Valenzlehre (alle Stoffe bestehen aus Molekülen). Noch bis weit in das 20. Jhdt. hinein wurden deshalb auch für Salze Strichformeln gezeichnet, wobei die Valenzstriche der “Wertigkeit” entsprachen. Auch die Ionentheorie von ARRHENIUS geht noch von der Vorstellung aus, dass auch Salze aus Molekülen bestehen. Das Experiment spielte stets eine wichtige Rolle, vor allem zur Demonstration von Phänomenen. Immerhin wurden an deutschen Schulen bereits in der Mitte des 19. Jhdts. Schülerübungen eingeführt.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1990

Authors and Affiliations

  • Hans Rudolf Christen
    • 1
  1. 1.WinterthurDeutschland

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