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«Kybernetische» Modellbegriffe: eine konstruktive Kritik aus der Sicht des Raumplaners

  • Ekkehard Brunn
Part of the Interdisziplinäre Systemforschung / Interdisciplinary Systems Research book series (ISR, volume 21)

Kurzfassung

Modelle und Modelltechnik sind wichtige Instrumente für die Raumplanung. Dennoch mangelt es ihnen an einem allgemeinen und doch raumplanungsrelevanten Modellbegriff: an einer Modelltheorie. Um die Raumplanung als Angelpunkt zu sichern, wird zunächst das in Theorie und Praxis der Raumplanung gewachsene Modellverständnis zu 5 wesentlichen Aspekten von Modell und Modelltechnik, von Modellverwendung und Modellbegriffsverwendung verdichtet. Damit werden dann zwei schon lange in der Raumplanung diskutierte Ansätze aus der Allgemeinen Modellwissenschaft -der kybernetisch-marxistische von Klaus und der kybernetisch-neopragmatische von Stachowiak- ausführlich auf Übertragbarkeit ihrer Begrifflichkeit befragt. Wegen der dort ganz untergeordneten Behandlung z.B. des Planungsaspektes und des Handlungsaspektes wird über die eigene Entwicklung eines handlungstheoretischen Ansatzes -auf der Grundlage von Planungswissenschaft und Praxeologie- berichtet: mit einem Schema der Allgemeinen Modellsituation, bestehend aus zwei parallelen Subjekt/Objekt-Interaktionen (Originalinteraktion, Modellinteraktion) und drei modellkonstituierenden Relationen zwischen beiden: Analogiebeziehung, asymmetrische Funktionsbeziehung und Subjekt-Binneninteraktion. Nach einem kritischen Vergleich der Ansätze geht die schlußfolgernde Modelldefinition dann von der einfachen Annahme aus, daß spezielle Analogien des nachgeordneten zweiten Handlungszusammenhanges (Nebeninteraktion, ‘Modell’) von den Subjekten zur Unterstützung des ersten Handlungszusammenhanges (Hauptinteraktion, ‘Original’) ausgenutzt werden. Das Ergebnis wird anhand der 5 Aspekte von Modell und Modelltechnik in der Raumplanung überprüft.

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Anmerkungen

  1. /1/.
    “Der auf Modelle allein wesentlich zutreffende Oberbegriff (Artbegriff) ist ‘Repräsentant’.” Wüstneck 1963, 1522. “Im weiteren vertritt das Modell das Original.” Klaus, 1968, 423. “Das Modell ist also ein Ersatzobjekt.” Wüstneck 1963, 1509.Google Scholar
  2. /2/.
    “... die Modellmethode ist der wirkliche Vorgang der Modellierung als System von Operationen eines Subjektes zur Lösung einer gegebenen Aufgabe.” Wüstneck 1966 b, 1435. ‘Modellmethode’ ist hier für ‘Modelltechnik’ verwendet; ‘Aufgabe’ bezieht sich auf das Verhältnis Subjekt/Original.EB).Google Scholar
  3. /3/.
    Vgl. Klaus 1968, 413; Stachowiak 1973, 133.Google Scholar
  4. /4/.
    Entwicklung des Planungsmodells SIARSSY 1974.Google Scholar
  5. /5/.
    Vgl. Entwicklung des Planungsmodells SIARSSY 1974, 16-17.Google Scholar
  6. /6/.
    Ekkehard Brunn: Die Allgemeine Modell situation und der Modellbegriff. Eine Aufbereitung für Raumplaner. Dortmund (Manuskript) 1975, 68.Google Scholar
  7. /7/.
    Vgl. die Relativierungen in den Bezeichnungen: Modellbastler, Modell schreiner, Modellfritze, die Modellchen.Google Scholar
  8. /8/.
    Der Unverständlichkeit mancher meist dazu noch hyperformalisierter Modelle steht durchaus häufig die Verständnislosigkeit des Praktikers gegenüber, eines Praktikers, der keine brauchbare Qualifikation in diese Richtung erhalten hatte und der durch seine Arbeit der Hochschule und Forschung entfremdet wird. Aus dieser Situation muß nicht nur die Konsequenz einer Anpassung der Modelle an Verständnis und Gebrauch des Praktikers, sondern auch die der Entwicklung brauchbarer Fortbildungsprogramme gezogen werden. Allgemein zur Systemtechnik z.B. werden solche Programme seit Ende der 60er Jahre vom Brennpunkt Systemtechnik an der Technischen Universität Berlin mit wechselndem Erfolg angeboten. Vgl. (Aufbau-) Seminare Systemtechnik ab 1969. Dabei müssen die negativen Effekte solcher Lehrgänge eliminiert werden: der allzuhohe Allgemeinheitsgrad von System— und Planungstechnik, die Ausblendung des Fachspezifischen, die mangelnde Anknüpfung an die tagtäglichen Planungsprobleme, die mangelnde Integration des Erlernten in den Arbeitsprozeß nach Abschluß des Lehrgangs, die ganz unpraktische Wissenschaftlichkeit universitärer Wissensvermittlung und die mangelnde Anknüpfung an längst vorhandene, in der Planerpraxis mehr oder weniger hausgemacht und naturwüchsig entwickelte Methodologie (Gerade hier warten noch zahlreiche praktische, leicht zu handhabende und aufwandgünstige Heuristiken auf ihre Verwissenschaftlichung und damit ihre Lehrbarkeit). Ein Kontaktstudium innerhalb eines laufenden Projektes, problemorientiert und am Arbeitsplatz des Praktikers könnte Abhilfe schaffen. Die Praxisferne im fachlichen, örtlichen und didaktischen Sinne könnte dabei durch persönliche Integration der lehrenden System— und Planungstechniker als Begleiter im Projekt erheblich gemildert werden. Überlegungen hierzu werden, anknüpfend an die Referendariatsausbildung, im Rahmen des ‘Dortmunder Modells’ der Raumplanung unter dem Stichwort ‘Planungs— und Systemtechnik in der Raumplanung’ seit Anfang 1975 angestellt. Erste Erfahrungen liegen vor. In dieselbe Richtung zielt ein schon früher angesetztes Modellvorhaben an der Technischen Universität Berlin zu einem problembezogenen Kontaktstudium für Problemlösungs— und Planungsmethoden, arbeitsplatzorientiert für Angehörige des öffentlichen Dienstes konzipiert.Google Scholar
  9. /9/.
    Wegen des apolitischen Ansatzes dieses Weges wurde die Technokratiedebatte gerade in Planerkreisen ganz besonders heftig geführt. Leider existieren kaum Veröffentlichungen dazu. Oberflächlich läßt sich dies nur mit den institutionellen Verfestigungen der Planerausbildung und Planungsforschung an den verschiedenen Orten illustrieren: Man rühmte und kritisierte einerseits Stuttgart (Rittel-Diskussion, arch+ — Gründung, Arbeitshefte für Planungsmethodik) und Dortmund (ARPUD-Tagung zu empirischen Methoden der Raumforschung, Einrichtung von Fachgebieten Ökonometrie+Statistik, Systemanalyse und später Systemtheorie und Systemtechnik, Einrichtung entsprechender Prüfungsfächer) als eher technisch orientiert und andererseits Berlin (Planerhauptseminar, Planerflugschriften, arch+) und Aachen (Planungsforschung, Praxisseminar, arch+) als eher politisch orientiert. Bild und Meinung haben sich heute differenziert. Zumindest für das ‘Dortmunder Modell’ gilt, daß eine dauerhafte Verbindung von praktischer politisch-gesellschaftlicher Orientierung und brauchbarem technologischem Fortschritt gefunden ist. (Mit dem Nebenerfolg, daß das ‘Dortmunder Modell’ von Kritikern nicht nur als ‘übertechnisch’, sondern dazu noch als ‘überpolitisch’ apostrophiert wird!).Google Scholar
  10. /10/.
    Sicherlich spielt auch noch die Herkunft der überwiegenden Zahl der Planer aus Architektur und Städtebau eine Rolle. Dort wird eben immer noch eher zeichnerisch als verbal entworfen Nebenbei gesagt: als ob es in der Praxis nicht längst umfangreiche Planwerke gäbe, die, gleichgültig gegen jede bestimmte Form, sich zur Darstellung und Vermittlung die beste wählen! Trotzdem taucht immer wieder der Vorwurf auf, die Absolventen der Planerabteilungen könnten zwar schön reden und schreiben, aber seien eben nicht so flink mit Filzstift und Rapidograph wie der schon jahre— und jahrzehntelang eingearbeitete Kollege Architekt von nebenan. Der Vorwurf sitzt, wenn der Neue die Vorteile von Zeichnung, Karte und Visualisierung überhaupt nicht nutzen kann und diese Vorteile auch nicht sieht.Google Scholar
  11. /11/.
    Man denke nur an die Reihenentwicklung von Modellen: z.B. ORL-MOD, dann SIARSSY 73, dann SIARSSY 74,... Entwicklung des Planungsmodells SIARSSY 1974, 21-27, 54-58.Google Scholar
  12. /12/.
    Vgl. das ‘modellistische’ Erkenntniskonzept und den Modellismus als Philosophie bei Stachowiak 1973, 8-67, insbesondere 8, 40-41, 56.Google Scholar
  13. /13/.
    Zum Begriff ‘Praxeologie’ vgl. Pszczolowski 1966, 120-127. In dieselbe Richtung geht die ‘Aktionsforschung’; vgl. Pieper 1972, 113-116; Kirsch 1975.Google Scholar
  14. /14/.
    Diese Entwicklung: sowohl eine praktisch-politische als auch eine technischfortschrittliche Hinwendung der Raumplanung auf die gesellschaftliche Praxis der Planung ist durch die Rezeption der allgemeinen Technokratiedebatte in der Raumplanung eher verschüttet als eröffnet worden. Es entstanden ‘Lager’, die dem politisch-technischen Problem der Raumplanung überhaupt nicht gerecht werden konnten. Grob gesagt: ‘Planung gleich Politik’ auf der einen Seite, ‘Planung gleich Technik’ auf der anderen (siehe Anmerkung/9/). Beispielsweise ist dem ‘Dortmunder Modell’ häufig der Vorwurf gemacht worden, Planung-im Sinne von gesellschaftlicher Planung—mit Technik zu verwechseln. Gerade nicht: Technik und Technologie sind dort nicht als ein grundsätzlicher Widerspruch zum gesellschaftlich-politischen Charakter der Raumplanung verstanden worden, sondern bestenfalls als ein konkret-historischer. Es geht nicht um ‘Technik’ und ‘Gesellschaft’ allgemein und an und für sich, sondern um das je konkrete Problem, ob z.B. bei der Sanierung von Zechensiedlungen Bewertungsverfahren einzusetzen sind — welche zu welchem Zweck für welche Interessen und mit welchem Erfolg — oder eben nicht. Jede Technik ist nach Konstruktion. und Nutzen in wessen Hand einzuschätzen und zu entwickeln, einzeln und konkret. Generalisierungen aus ‘politischer’ Sicht verraten antitechnologische Affekte und überlassen das Feld den Technokraten, den Technik-Ideologen und den Filzstiftakrobaten. Vgl. den meines Erachtens geglückten Versuch einer ‘mittleren’ Entwicklung zwischen Theorie und Praxis sowie Technik und Politik in den Prüfstoffverzeichnissen des ‘Dortmunder Modells’ zu den Fächern ‘Theorien und Techniken der räumlichen Verteilung’, Planungstheorie und Planungstechnik’ und’ systemtheorie und Systemtechnik sowie in den Arbeiten zur Erlangung des Dipl.-Ing.-Abschlusses: Verzeichnisse, Liste der Titel, Diplomarbeiten etc. 1972–1976.Google Scholar
  15. /15/.
    Vgl. Bemühungen um den ‘Verwaltungsingenieur’, eine Parallelkonstruktion zum Wirtschaftsingenieur für den Bedarf der öffentlichen Verwaltung: Einsatz in der Hauptsache bei technischen Problemen der Verwaltungsrationalisierung, Problemen der Verwaltungsautomation, Reorganisation bzw. Aufbau von Planungssystemen in der Vollzugsverwaltung.Google Scholar
  16. /16/.
    Zur interdisziplinären Zusammensetzung z.B. des Lehrkörpers im ‘Dortmunder Modell’ vgl. Veranstaltungsverzeichnis 1976, 156-161.Google Scholar
  17. /17/.
    Vgl. die wissenschaftstheoretische Diskussion bei der Gründung des Fachbereichs Gesellschafts— und Planungswissenschaften der Technischen Universität Berlin aus den Sozialwissenschaften der ehemaligen humanistischen Fakultät und den Planerbereichen der Architekturfakultät im Verlauf der Jahre 1970/71. Planer-Flugschrift 1968; Brunn 1970; Planer-Flugschrift 2 1970; Mackensen 1970; Fester 1970; Kirchberger 1970; Fester 1971, Hetzler, Klages 1970.Google Scholar
  18. /18/.
    Stachowiak 1973.Google Scholar
  19. /19/.
    Vgl. Prüfstoffverzeichnis Planungs-, Entscheidungstheorie+-technik 1972, 1975.Google Scholar
  20. /20/.
    Vgl. Brunn 1973, 152-153.Google Scholar
  21. /21/.
    So hat es sich z.B. auch bei der Unterscheidung ‘Architekt’ und ‘Planer’ eingeschliffen.Google Scholar
  22. /22/.
    Vgl. Wüstneck 1963, 1514-1515. Für ‘Modellsituation’ steht manchmal auch ‘Modellsystem’; Wüstneck 1975, 811.Google Scholar
  23. /23/.
    Vgl. Wüstneck 1963, 1515.Google Scholar
  24. /24/.
    Vgl. die Stichwörter ‘Modellmethode’ bei Klaus/Buhr 1975 und Klaus 1968.Google Scholar
  25. /25/.
    Ähnlich bei’ system’ oder bei ‘Planung’: von Systemen zu sprechen und Verkehrsanlagen, Bildungseinrichtungen oder Verwaltungsorganisation zu meinen; von Planung und Planern zu sprechen und Raumplanung, Stadt-, Regional—oder Bildungsplaner zu meinen.Google Scholar
  26. /26/.
    Hier handelt es sich um drei zentrale Veröffentlichungen aus der DDR: Wüstneck 1963, Wüstneck 1975 (Klaus/Buhr 1975) und Klaus 1968. Da Wüstneck auch in Klaus 1968 als Mitautor bzw. Bearbeiter genannt ist, kann vermutet werden, daß der Beitrag in Klaus 1968 wenn überhaupt von Klaus, dann mindestens in enger Absprache mit Wüstneck verfaßt wurde. Wüstneck ist damit der wesentliche Autor. Seine Ergebnisse sind schließlich in abgerundeter Form in die Wörterbücher Klaus/Buhr 1975 und Klaus 1968 eingegangen-trotzdem werde ich weiter mit Klaus/Buhr 1975 bzw. Klaus 1968 zitieren. Die DDR-Veröffentlichungskette vorher: Klaus 1960; Arzt und Philosophie 1961 (mit Beiträgen u.a.: Harvey, Ley, Niedrich, Segal, Thesen; alle 1961); Wüstneck 1962 und 1963; Straaß 1963; Wüstneck 1966a (Diss.) und 1966b; Ley 1968; Klaus 1968; Ruben, Wolter 1969; Klaus/Buhr (Wüstneck) 1975. Noch umfassender verlief eine Modelldiskussion in der Sowjetunion, vgl. die Bibliographie bei Wüstneck 1966a.Google Scholar
  27. /27/.
    Auch Stachowiak hat sich jahrelang mit der Modellwissenschaft beschäftigt: Stachowiak 1965, Stachowiak 1971, Stachowiak 1972, Stachowiak 1973. Ich stütze mich hier auf die bisher letzte Veröffentlichung, da sie in wesentlichen Teilen aus Einarbeitungen der vorigen besteht.Google Scholar
  28. /28/.
    Vgl. die Argumentation in dem neuen Vorwort zu Klaus 1964 in der 3. Auflage, Klaus 1973, 7-21. Dazu die andere Seite: Stachowiak 1973, 289-303. Andererseits gibt es sicherlich Berührungspunkte oder gar Konsens, wenn Klaus schreibt: “Man muß versuchen, den gesamten kybernetischen Begriffsapparat auf die gesellschaftlichen Probleme (es sind hier nicht die ökonomischen allein gemeint!) anzuwenden. Das ist möglich, denn auch revolutionäre Bewegungen haben z.B. ihre Schwingungen, besitzen ihre Regler, ihre Übergangs— und Totzeiten, ihre Übergangsfunktionen usw.“ Und kurz vor diesem Zitat:”.... es zeigt sich, daß die Geschichte ein System kybernetischer Regel Vorgänge ist.” Klaus 1964, und auch unverändert wieder in Klaus 1973, 41.Google Scholar
  29. /29/.
    Vgl. zu diesem Problem Fehl, Fester, Kunert 1972, 120-126;Damus 1972;Degen u.a. 1972; Gang 1973; Stoffl 1973; Stölting 1974, u.a.Google Scholar
  30. /30/.
    Siehe auch meinen einleitenden Beitrag in diesem Band.Google Scholar
  31. /31/.
    Klaus 1968, 413.Google Scholar
  32. /32/.
    Klaus 1968, 413.Google Scholar
  33. /33/.
    Klaus 1968, 413, 424.Google Scholar
  34. /34/.
    Vgl. Klaus 1968, 424-425.Google Scholar
  35. /35/.
    Vgl. Klaus/Buhr 1975, 809-810; Klaus 1968, 423.Google Scholar
  36. /36/.
    Vgl. Wüstneck 1963, 1514-1520.Google Scholar
  37. /37/.
    Klaus 1968, 412.Google Scholar
  38. /38/.
    Vgl. Klaus/Buhr 1975, 810.Google Scholar
  39. /39/.
    Wüstneck 1963, 1505-1510 führt den Modellbegriff in der Mathematik aus. Vgl. auch Klaus 1968, 412.Google Scholar
  40. /40/.
    Stachowiak 1973, 322-323 baut mehrere ‘Beschreibungen’, ‘Abbildungen’ und ‘Transkodierungen’ in seinen Modellprozeß ein. Doch habe ich bei ihm keine explizite Erörterung der Verzerrungen und Verluste durch die verwendeten Zeichensysteme gefunden. Der Modellprozeß selbst wird in Abschnitt 3.2 vorgestellt und erörtert werden.Google Scholar
  41. /41/.
    Vgl. Stoff 1969, 17-36.Google Scholar
  42. /42/.
    Wüstneck 1963, 1515-1520; Klaus, Buhr 1975, 806.Google Scholar
  43. /43/.
    Vgl. Anmerkung/26/; dazu noch Stoff 1969 mit einer Bibliographie hauptsächlich sowjetischer Literatur, Stoff 1969, 331-335.Google Scholar
  44. /44/.
    Klaus 1968, 411-426: Stichwörter ‘Modelltheorie’ und ‘Modellmethode’; Klaus, Buhr 1975, 805-810: Stichwörter ‘Modell’, ‘Modellexperiment’, ‘Modellmethode’.Google Scholar
  45. /45/.
    Vgl. die Modellfunktionen ‘Erkenntnis’, ‘Erklärung und Demonstration’, ‘Indikation’, ‘Variation und Optimierung’, ‘Verifikation’, ‘Projektierung’,’ steuerung’, ‘Funktionsersatz’, Klaus, Buhr 1975, 808.Google Scholar
  46. /46/.
    Vgl. die Gegenüberstellung eines Sequenzmodells und eines Synchronmodells des Planungshandelns bei Brunn 1973, 143-144, 147-152.Google Scholar
  47. /47/.
    Vgl. Brunn 1973, 150-152; dort ist wohl ein’ synchronmodell’ skizziert, dessen formal systemlogischer Aufbau aber noch nicht weiter ausgeführt.Google Scholar
  48. /48/.
    Stachowiak 1973; Stachowiak 1965.Google Scholar
  49. /49/.
    Stachowiak 1973, 131-133; Stachowiak 1965, 438-439.Google Scholar
  50. /50/.
    Bei Stachowiak 1965, 438, hieß das pragmatische Merkmal noch’ subjektivierungsmerkmal’.Google Scholar
  51. /51/.
    Stachowiak 1973, 131.Google Scholar
  52. /52/.
    Stachowiak 1973, 139.Google Scholar
  53. /53/.
    Stachowiak 1973, 129 erwähnt bei seinen semantisch-ethymologischen Bemerkungen die Doppelbedeutung Abbild/Vorbild, ohne ihr aber weiter nachzugehen.Google Scholar
  54. /54/.
    Stachowiak 1973, 322.Google Scholar
  55. /55/.
    Ich habe die Schreibweise der Exponenten und Indices der einzeiligen Schreibweise angepaßt. In der Klammer steht der Index an erster, der Exponent an zweiter Stelle.Google Scholar
  56. /56/.
    Klaus 1968, 423-424.Google Scholar
  57. /57/.
    Stachowiak 1973, 36-67.Google Scholar
  58. /58/.
    Stachowiak 1973, 58-60.Google Scholar
  59. /59/.
    Stachowiak 1973, 50-56.Google Scholar
  60. /61/.
    Stachowiak 1973, 324.Google Scholar
  61. /60/.
    Ich kann mir hier den Vergleich mit dem erkenntnistheoretischen Gehalt einer Bildzeitungsschlagzeile nicht verkneifen:” 1 Million Bildzeitungsleser können nicht irren”. Und ein Slogan an den Papierkörben der Uni Dortmund (aus dem Kampf der Studenten gegen die Schließung der Mensen und Cafeterien): “Hier hat ein Student nach Essen gewühlt! 1 Million Fliegen können nicht irren!”/62/ Stachowiak 1973, 323.Google Scholar
  62. /63/.
    Vgl. Wüstneck 1966a.Google Scholar
  63. /64/.
    Stachowiak 1969, 88.Google Scholar
  64. /65/.
    Stachowiak 1969, 209-210.Google Scholar
  65. /66/.
    Stachowiak 1973, 319-322.Google Scholar
  66. /67/.
    Zum K-Modell vgl. das Glossarium in Stachowiak 1973, 343-351.Google Scholar
  67. /68/.
    Stachowiak 1973, 159-284.Google Scholar
  68. /69/.
    Stachowiak 1973, 155-158, 132.Google Scholar
  69. /70/.
    Stachowiak 1973, 156.Google Scholar
  70. /71/.
    Stachowiak 1973, 322.Google Scholar
  71. /72/.
    Stachowiak 1973, 129.Google Scholar
  72. /73/.
    Stachowiak 1973, 139.Google Scholar
  73. /74/.
    Stachowiak 1973, 140.Google Scholar
  74. /75/.
    Stachowiak 1973, 67-127, 343-351, insbesondere 68-70, 73, 346.Google Scholar
  75. /76/.
    Klaus 1968, 412.Google Scholar
  76. /77/.
    Siehe oben Abschnitt 1.4 und 3.1.2, Nr. 4.Google Scholar
  77. /78/.
    Vgl. den Katalog der letztlich allgemein wissenschaftstheoretischen Wünsche und Forderungen an eine raumplanungsrelevante Systemwissenschaft in Brunn 1976b.Google Scholar
  78. /79/.
    Stachowiak 1973, 56-67.Google Scholar
  79. /80/.
    Stachowiak 1973, 56-57.Google Scholar
  80. /81/.
    Erst bei der Auffüllung des wissenschaftstheoretischen Loches der Raumplanung würde zur Abgrenzung von ‘Praxeologie’ und Neopragmatismus auf den Modellismus einzugehen sein-allerdings wie hier bei dem Modellbegriff nur insoweit, als es für die Schließung dieser Lücke in der Raumplanung notwendig und brauchbar ist.Google Scholar
  81. /82/.
    Das müßte in einer allgemeinen planungstheoretischen Arbeit geschehen!.Google Scholar
  82. /83/.
    Vgl. auch die strikte Trennung von Handlungsphasen in dem Schema “zur Zuordnung von operativen und prospektiven Modellen zu den Bereichen technikbezogener Planung” bei Stachowiak 1973, 272. Kritik zu solchen Sequenzmodellen bei Brunn 1973, 147-154. Die Trennung ist-wie auch bei Handlungsprozeß und Erkenntnisprozeß/Modenprozeß— allenfalls als analytisches Produkt, niemals aber als Deskription zu akzeptieren.Google Scholar
  83. /84/.
    Vgl. die noch recht vorläufige Liste von 12 Fragen bei Brunn 1976a. Ansonsten folgt dieser Vortrag sehr eng der hier vorgelegten Argumentation: Dort-zumindestens in der knappen schriftlichen Ausarbeitung—wendete sie sich eher an die Systemwissenschaft, hier hauptsächlich an die Raumplanung.Google Scholar
  84. /85/.
    Stachowiak 1965, 438 und dann in der Weiterentwicklung dieses Aufsatzes erneut in Stachowiak 1973, 131-133.Google Scholar
  85. /86/.
    Stachowiak 1973, 134-185.Google Scholar
  86. /87/.
    Zuerst in Stachowiak 1972. Dann in deutscher Sprache in Stachowiak 1973, 322-323. Der Modellbegriff ist rein subjektbezogen entwickelt.322.Google Scholar
  87. /88/.
    Klaus 1968, 413.Google Scholar
  88. /89/.
    Der Begriff “Modellsituation” findet sich zuerst bei Wüstneck 1963, 1515. Im weiteren wird er bei Klaus 1968, 413 verwendet.Google Scholar
  89. /90/.
    Klaus klassifiziert die Modelle, und zwar “(1) nach Merkmalen, die dem Modell selbst bzw. allein zukommen”, “(2) nach Aspekten des Objekts, die Analogien im Modell besitzen”, “(3) nach bestimmten Beziehungen, die zwischen Modell und Modellsubjekt bestehen” und (4) “nach dem Verwendungszweck” Funktionsersatz und Erkenntnisgewinnung. Klaus 1968, 414, 415, 416.Google Scholar
  90. /91/.
    Wüstneck 1963, 1514-1520.Google Scholar
  91. /92/.
    Wüstneck 1963, 1514-1515.Google Scholar
  92. /93/.
    Als Modellrelation wird folglich die Wechselbeziehung von “Subjekt”, Original und Modell als ein in sich relativ geschlossenes Modell verstanden. Der Modellbegriff wird u.a. durch diesen Zusammenhang definiert, er ist also Bestandteil der dreistelligen Relation. Als Modellsituation wird das Auftreten einer Modellrelation in einem beliebigen Zusammenhang bezeichnet.” Wüstneck 1963, 1515.Google Scholar
  93. /94/.
    Wüstneck 1963, 1516.Google Scholar
  94. /95/.
    Vgl. auch das vierelementige System zur Experimentalsituation bei Brunn 1973, 144-146.Google Scholar
  95. /96/.
    Siehe oben.Google Scholar
  96. /97/.
    Vgl. Stachowiak 1973, 159-285: Graphische, technische, photographische, physikotechnische, statisch-mechanische, dynamisch-mechanische, elektromechanische, elektronische, elektrochemische, biotechnische, psycho— und soziotechnische, semantische, vorwissenschaftlich-deklarative, poetische, metaphysische, szienfische, nicht-scientifische, narrative, formale, empirisch-theoretische, operative, prospektive Modelle! Siehe auch Stoff 1969, 36-50, insbesondere sein Schema “Modelle” auf Seite 48.Google Scholar
  97. /98/.
    Lange 1969, 4-10. Das Heftchen von Oskar Lange ist in seiner Verständlichkeit und Folgerichtigkeit immer noch interessant. Vgl. eine Zusammenfassung der 7 Hauptstufen seiner Systemtheorie bei Brunn 1970, 4-5.Google Scholar
  98. /99/.
    Klaus 1968.Google Scholar
  99. /100/.
    Die volle Darstellung wird Teil einer umfassenden Arbeit werden.Google Scholar
  100. /101/.
    Stoff 1969, 18 (nach Yuan Ren Chao 1962, 563) führt eine linguistische Untersuchung des angelsächsischen Sprachgebrauchs an, die feststellt, daß in (nur) 15 hauptsächlichen Kontexten der Terminus ‘Modell in dreißig verschiedenen, untereinander recht ähnlichen und weiteren neun grundsätzlich unterschiedlichen Bedeutungen verwendet wurde.Google Scholar
  101. /102/.
    Zum Problem des mathematischen Modellbegriffs vgl. Wüstneck 1963, 1505-1510. Stoff 1969, 32-36. Stachowiak 1973, 133 verwendet einen der Mathematik entlehnten Abbildungsbegriff.Google Scholar
  102. /103/.
    Die modelltheoretische Diskussion wird beherrscht von Theoretikern; von einer für den Modellbegriff fruchtbaren Diskussion gerade der Modellbauer und Modellverwender kann keine Rede sein: Es gibt lediglich einen schon lang zurückliegenden ersten systematischen Versuch bei Medizinern und Biologen in der DDR, siehe Arzt und Philosophie 1961, 74-106, aber nichts Vergleichbares in den Ingenieurwissenschaften und erst recht nichts in der Raumplanung.Google Scholar
  103. /104/.
    Stachowiak 1973 spricht in diesem Zusammenhang von Verkürzungsmerkmal, 132, und vereinigt die nicht zur Abbildung herangezogenen “Attribute” des Originalobjektes zu einer sogenannten Präteritionsklasse (präteriert=übergangen, ausgelassen; modellseitig entspricht ihr eine Abundanzklasse nicht von der Abbildung betroffenen Attribute des Modellobjektes) 154-155. Harbordt 1974, 51 stellt in seinem vier Merkmalen zum Modell Vereinfachung (2) und Komplexitätsreduktion (4) nebeneinander, führt aber ihren Unterschied nicht deutlich aus. Ich nehme an, daß eine begriffliche Redundanz vorliegt: Eines der beiden Merkmale kann gestrichen werden.Google Scholar
  104. /105/.
    Vgl. Stachowiak 1973, 133; Wüstneck 1963, 1415; Stoff 1969, 32; Klaus 1968, 413; Harbordt 1974, 158-159. Harbordt folgt dort der Definition von Klaus, obwohl seine eigenen vier Modellmerkmale keinen Hinweis auf das Subjekt enthalten, Harbordt 1974, 51.Google Scholar
  105. /106/.
    Klaus 1968, 413; Stachowiak 1973, 346; Vgl. Wüstneck 1963, 1515-1520, insbesondere 1517-1519. Siehe auch Stoff’s,1969, 31-32, Kritik an Wüstneck.Google Scholar
  106. /107/.
    Vgl. etwa die Zusammenstellungen bei Klaus 1968 und Klaus/Buhr 1975.Google Scholar
  107. /108/.
    Vgl. dazu ausführlich Stoff 1969, Wüstneck 1963, Stachowiak 1973, Klaus 1968.Google Scholar
  108. /109/.
    Vgl. Klaus 1968, 413.Google Scholar
  109. /110/.
    Damit haben wir auf der fünften Entwicklungsstufe die schon klassisch gewordene Beschreibung der Allgemeinen Modell situation bei Klaus 1968, 413, erreicht. Vier Momente zeichnen die Klaus’sche Definition aus: erstens der Bruch mit der rein erkenntnistheoretischen Tradition des Modell begriffs zugunsten eines verhaltensorientierten Ansatzes, zweitens die eindeutige Nennung der Hilfsfunktion von Modellen, drittens überhaupt die Darstellung einer ‘Modellsituation’ und viertens der Aufbau dieser Situation auf dem bekannten allgemeinen Subjekt/ Objekt-Schema.Google Scholar
  110. /111/.
    Mit Wirkungskette der Interaktion in einem Subjekt/Objekt-Schema ist der fortlaufende Prozeß gemeint: Ausgangsverhalten des Subjektes (Operation des Subjektes auf das Objekt) Eingangsverhalten des Objektes. (Transformation des Eingangsverhaltens in ein Ausgangsverhalten) Ausgangsverhalten des Objektes (Operation des Objektes auf das Subjekt) Eingangsverhalten des Subjektes. (Transformation des Eingangsverhaltens in ein Ausgangsverhalten) Es ist klar. daß das sogenannte Subjekt/Objekt-Schema oder ein Subjekt/Subjekt-Schema oder ein aktives Element/aktives Element-Schema als beidseitig gleichrang ig aufgefaßt ist.Google Scholar
  111. /112/.
    Detaillierungen ergeben sich etwa beim Durchdenken des Grades der Komplexitätsverminderung, der Befristung der Existenz der Modelleigenschaften des zweiten Objektes, des Zusammenfall s der beiden Objekte mit der Konsequenz einer Originalseite. und einer Modellseite an einem einheitlichen Objekt unter Beachtung der beiden unterschiedlichen Typen der Behandlung des zweiseitigen Objektes, des Problems des Vorfindens, des Nachbauens, des Einbauens der Modelleigenschaften am zweiten Objekt usf.Google Scholar
  112. /113/.
    Eine erste vorläufige Bestimmung von Modell aus handlungsorientierter Sicht: “ Ein Subjekt interagiert mit zwei Objekten 0(1) und 0(2). Wenn 0(2) ein komplexitätsvermindertes Abbild von 0(1) ist und wenn es mittels dieser Abbildungseigenschaft dem Zweck der Preisgestaltung des Subjektes gegenüber 0(1) dient, dann ist 0(2) Modell zu 0(1), 0(1) Original zu 0(2).”. Wir benötigen also für die Bestimmung von ‘Modell’ zwei Interaktionen, eine Abbildbeziehung, eine Komplexitätsverminderung und eine Zweckbeziehung (die über die Abbildbeziehung zustandekommt).Google Scholar
  113. /114/.
    So auch Wüstneck 1963, 1513; Klaus 1968, 412, setzt seine Modell situation aus vier Teilen zusammen: (1) Analogien zwischen Modell und Original; (2) Informationelle Beziehungen zwischen Subjekt und Modell; (3) Verhaltensweisen des Subjekts gegenüber dem Original; Nr. 2 beeinflußt Nr. 3. Diese letzte Bedingung ist dann die Modellfunktion, gibt also die Funktionsbeziehung zwischen Modell und den Verhaltensweisen des Subjektes an.Google Scholar
  114. /115/.
    Im übrigen ist es unerheblich, ob ein Modell zweck noch explizit gesetzt ist oder nicht, wenn nur das Modellobjekt wirklich als Modellobjekt und nicht wie irgendein beliebiges anderes mittelbar gekoppeltes Objekt gegenüber dem Originalobjekt funktioniert.Google Scholar
  115. /116/.
    So ausdrücklich z.B. Klaus 1968, 412-416. Vgl. die Darstellung von Wüstneck 1963, 1508-1510 zur mathematisch interpretierten Analogie zwischen Modell und Original; mit weiteren Verweisen.Google Scholar
  116. /117/.
    Vgl. Frolow 1961, 160-161: “Die Bildung von Modellen ist die gedankliche oder stoffliche Imitierunq real existierender (natürlicher) Systeme vermittels einer speziellen Konstruktion von Analoga (von Modellen), in denen die Funktionsprinzipien dieses natürlichen Systems reproduziert werden”. Wüstneck 1963, 1513 kritisiert zurecht, daß “die Bestimmung des Modellbegriffs... in Abhängigkeit von bestimmten Funktionen erfolgen” muß. Weiter: “Modelle können so entweder nur in der Erkenntnistheorie oder aber auch als Produktionsmittel, als Bestandteil von lernenden Systemen, von Steuerungsprozesse usw. auftreten”.Google Scholar
  117. /118/.
    Auch Klaus 1968, 412 und Wüstneck, 1963, 1513 verbinden ausdrücklich Analogie-und Funktionsbeziehung, führen aber weder die beiden Beziehungen noch deren Verbindung als Konstruktionsteile ihrer Modellsituation weiter aus.Google Scholar
  118. /119/.
    Hinsichtlich der herausfallenden Einwirkungen und Ähnlichkeiten ist unser Modellobjekt bzw. Originalobjekt ein ganz ‘normales’ Objekt: es hat wohl mit dem anderen Objekt zu tun, aber nicht als Modell bzw. Original!.Google Scholar
  119. /120/.
    Eine nette Heuristik für Modell— und Originalinteraktion ist ‘Handeln im Spiel’ und ‘Handeln im Ernst’.Google Scholar
  120. /121/.
    Ich möchte an das Jungfuchs-Beispiel erinnern: die jungen Füchse üben ihre zukünftige Jagdkunst an von der Füchsin nur halbtotgebissenen Beutetieren-sicherlich ohne ‘Modellbewußtsein’!.Google Scholar
  121. —.
    Arzt und Philosophie. F. Jung, G. Klaus, A. Mette, S.M. Rapoport (Hrsg.). Berlin (DDR) (VEB Verlag Volk und Gesundheit) 1961, 1-274.Google Scholar
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    Prüfstoffverzeichnis’ systemtheorie und Systemtechnik’. Beitrag der Prüfstoffverzeichniskommission’ s+S’ der Abteilung Raumplanung, Universität Dortmund, zum ‘Dortmunder Modell zur Raumplanung’. Dortmund (Umdruck) 1972, 1-2. Neufassung 1975, 1.Google Scholar
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    Thesen zum Thema: Die erkenntnistheoretische Bedeutung von Modellen in Biologie und Medizin. Kollektiv. In: Arzt und Philosophie 1961, 73-76.Google Scholar
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    Klaus-Dieter Wüstneck: Einige Gesetzmäßigkeiten und Kategorien der wissenschaftlichen Modellmethode. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 14/1966b, 1452–1467.Google Scholar
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    Klaus-Dieter Wüstneck: Stichwörter ‘Modell’, ‘Modellexperiment’, ‘Modellmethode’ In: Klaus/Buhr 1975, 805-811. (Zitiert als Klaus/Buhr 1975).Google Scholar
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    Warum ist die Modelleisenbahn kein Modell? (Handlungsaspekt, Funktionsbeziehung, Modellzweck, Modellfunktion) (101,110,133,141;132).Google Scholar
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    Ist nicht eigentlich jeder Plan, jedes Handlungsprogramm des Raumplaners schon ein Modell? (Vorbildbeziehung)(105,133,141,143).Google Scholar
  182. —.
    Das Modellverständnis des Raumplaners — formuliert in 5 Aspekten von Modell und Modentechnik—leitete die Suche nach einem Modellbegriff, die Kritik der modellwissenschaftlichen Ansätze und die Neukonstruktion des Schemas der Allgemeinen Modellsituation. Ist das nicht ungerecht gegenüber Klaus und Stachowiak, wenn man ihre in sich schlüssigen Modelltheorien so rüde verbrauchen will? Oder anmaßend, wo wir doch vielleicht nur Anwender von Modellen und Modelltechnik, letztlich von Modell-Wissenschaft sind? (Theorie/Praxis-Verständnis von Wissenschaft, Brauchbarkeitsorientierung von Theorie, Vorgehensweise in diesem Aufsatz)(100,108,109,124,125).Google Scholar
  183. —.
    Ist das Ergebnis des verbessernden Konstruktionsvorganges allein deshalb fragwürdig, weil die Vorgehensweise ein Entwurfsvorgang ist? Oder ist dieses Vorgehen gerade typisch für-Modellbauer? (Konstruktionslogik) (129,130).Google Scholar
  184. —.
    Nehmen Sie sich ein ‘Modell’ vor, daß Ihnen schon immer fraglich vorkam, und prüfen Sie die Existenz der vier Grundelemente und der fünf Grundrelationen des Schemas der Allgemeinen Modell situation durch!(135, 138-141).Google Scholar
  185. —.
    Warum reagieren einige EG-Nachbarn recht nervös, wenn eine große bundesdeutsche Partei vom ‘Modell Deutschland’ im Wahl kampf 1976 spricht? (Vorbildbeziehung, Handlungsaspekt) (98,133,143; 101,110).Google Scholar
  186. —.
    Was meinte der Innenminister NRW, als er mehrere ‘Modelle’ zur Revierneugliederung vorschlug? (Aspekt der Theorie/Praxis-Vermittlung (?!?))(100,109,146).Google Scholar
  187. —.
    Denken Sie bei Ihrer Modellkonstruktion daran, daß die Originalähnlichkeiten an der Modellinteraktion nicht nur solange existieren dürfen, wie sie von original-nichtähnlichen Teilen der Modellinteraktion ‘gestützt’ werden? (Analogiebeziehung)(124).Google Scholar
  188. —.
    Ist ein ‘Modell’ schon Modell, weil es dem Original ähnlich ist, oder erst, wenn es als Modell eingesetzt wird? (Modellzweck, Modellfunktion, asymmetrische Funktionsbeziehung, traditioneller Modellbegriff)(131-132, 142-143; 133,141,144).Google Scholar
  189. —.
    Wie konstruiert man den Zusammenhang von Modell und Original, wenn ganz verschiedene-und sehr viele—Personen und Ämter in der Modellsituation mitwirken? (Subjekt-Binneninteraktion) (135,141,144).Google Scholar
  190. —.
    Kann eigentlich die Originalinteraktion zur Modellinteraktion werden-und umgekehrt? (Simulationsaspekt, Parallelität von Modell— und Originalinteraktion)(98,106-107 122-123, 143).Google Scholar
  191. —.
    Warum könnte man den Klaus’schen Ansatz weiterausbauen bis zur handlungstheoretischen Allgemeinen Modellsituation und warum den Stachowiak’schen prinzipiell nicht? (Praxisverständnis, Wissenschaftsverständnis) (109-110, 124-125).Google Scholar
  192. —.
    überprüfen Sie, ob Ihr eigenes Modellverständnis in den genannten fünf Aspekten untergebracht ist, wenn nicht, teilen Sie es mir unbedingt mit! (97-101).Google Scholar
  193. —.
    Probieren Sie, ob Ihr Modell allgemein mit den neun Stücken der handlungstheoretischen Allgemeinen Modellsituation erfaßt ist, wenn nicht, teilen Sie es mir unbedingt mit. (135).Google Scholar
  194. —.
    Schreiben Sie mir bitte in jedem Falle ein paar Zeilen, wenn Ihnen etwas Falsches, etwa positiv oder negativ Kritisches, etwas Verbesserungsfähiges, etwas Unverständliches, etwas Ausgelassenes zu meinem Beitrag auffällt bzw. einfällt!/122/. (153).Google Scholar

Ausgewählte Bibliographie

  1. Die Ausgewählte Bibliographie versteht sich als Zusammenstellung von Arbeitsmaterial für den Leser, nicht so sehr als Dokumentation mit Archivwert. Wie jede Bibliographie ist sie durch Auswahlkriterien und Noch-Nicht-Kenntnis beschränkt. Um dem Leser die Einschätzung zu erleichtern, habe ich Auswahlkriterien und ‘weiße Stellen’ vorneweg genannt. Alle Titel sind numeriert, um sie ohne Platzaufwand den Deskriptoren unter 8.3 zuordnen zu können. Die Deskriptoren sollen das gesamte Literaturmaterial mehrdimensional erschließen, ohne daß die alphabetische Anordnung durch Gruppenbildungen zerstört wird-abgesehen von dem Problem der Mehrfachzuordnung eines Titels!.Google Scholar
  2. Die Veröffentlichungen wurden nach folgenden Gesichtspunkten ausgewählt: — Wenn sich eine Veröffentlichung über die Bibliographie eines Standardwerkes leicht finden läßt und sie nicht ausgesprochen wichtig ist, wurde sie nicht aufgenommen. Also: Bitte Bibliographien der Standardwerke benutzen!.Google Scholar
  3. — Namentlich genannt sind also nur solche Beiträge, die inhaltlich eng zum Themenkreis gehören oder über die man gut weitergeführt wird.Google Scholar
  4. — Inhaltlich orientiert sich die Auswahl eher allgemein an ‘Modellsituation’, ‘Modellprozeß’, ‘Modellsystem’ (Modellbegriff, Modelltechnik, Modellmethode), weniger an Modelltypen, Modelltypisierungen, Modellklassen irgendeiner Disziplin oder eines bestimmten Arbeitsfeldes.Google Scholar
  5. — Auch Beiträge aus der Raumplanung sind nur aufgeführt, wenn sie modellwissenschaftliche Verallgemeinerungen in nennenswertem Umfang bringen. Arbeiten über bestimmte Modelle, die in der Raumplanung existieren, sind nur insoweit genannt. Gerade hier mag mir manches noch entgangen sein, denn viele Autoren leiten ihren Beitrag zu einem Modell mit eigenen Versuchen zur Begriffsbestimmung und Funktionsbestimmung von Modell und Modelltechnik ein, ich aber habe diese Arbeiten im ersten Durchlauf gerade wegen ihres speziellen Modells ausgeschieden.Google Scholar
  6. — Die Auswahl erfaßt hauptsächlich allgemein modellwissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Naturwissenschaft, Ingenieurwissenschaft, Formalwissenschaft, Kyber netik, Systemwissenschaft. Soziologie ist vertreten, Ökonomie ausgelassen.Google Scholar
  7. — Die Auswahl spiegelt die Arbeitsrichtung des Aufsatzes wider: entlang der Erarbeitung und der Kritik des kybernetisch-marxistischen und des kybernetisch-neopragmatischen Ansatzes. Der breite Literaturhintergrund dieser beiden Ansätze plus der Kenntnis der Raumplanung plus der Ergebnisse einer unsystematisierten breiten Suche plus der Noch-Nicht-Kenntnis weiterer Literatur machen die Grundlage dieser Bibliographie aus.Google Scholar
  8. — Literaturangaben aus schlechtzugänglichen Arbeiten-wie z.B. aus der nur in einem Einzelexemplar in der DDR vorliegenden Dissertation von Wüstneck—sind aus dokumentarischen Gründen doch über ihre Brauchbarkeit für das gerade hier behandelte Thema hinaus aufgeführt (vor allem russische Titel).Google Scholar
  9. — Einzelbeiträge aus Sammelwerken sind nur bei unmittelbarer Einschlägigkeit gesondert genannt.Google Scholar
  10. — Da die Auswahl sich ja nicht so sehr als Dokumentation, sondern eher als Arbeitsmaterial für den Leser versteht, kommt eine Einheitlichkeit erst bei Benutzung zustande: z.B. verliert die russische Literatur ihr zahlenmäßiges Übergewicht-sie ist hier nur so stark vertreten, weil-s.o.— ich keine zugängliche deutschsprachige Veröffentlichung gefunden habe, die sie einigermaßen vollständig bibliographiert.Google Scholar
  11. — Nicht extra genannt sind die Aufsätze dieses Buches selbst: Dazu bitte das Stichwortverzeichnis auf den beiden letzten Seiten benutzen. Es erfaßt alle Aufsätze unseres S+S-Bandes.Google Scholar
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Deskriptoren, Bemerkungen und Empfehlungen zur Ausgewählten Bibliographie

  1. Die Nummern hinter jeder Angabe verweisen auf den entsprechenden Titel der Ausgewählten Bibliographie. Einklammerungen deuten mindere Einschlägigkeit für den betreffenden Deskriptor, die betreffende Bemerkung oder die betreffende Empfehlung an. Allgemein beziehen sich meine Angaben nur auf die model Wissenschaftlich erheblichen Teile der jeweiligen Veröffentlichung. Das kann im Grenzfall eine einzige Seite sein! Also bitte stets vor der Lektüre über Inhaltsverzeichnis oder Stichwortregister die Stellen heraussuchen, die von ‘Modell’ handeln.Google Scholar
  2. —.
    aus der Sicht der Raumplanung zur einführenden Lektüre empfohlen (Literatur dieser Gruppe ist leicht erreichbar und fast immer in deutscher Sprache): Nr. 4, 10, 31, 33, (41), 42-44,-50, 55, 58, 79, (80), (83), 92, 105, 109.Google Scholar
  3. —.
    aus der Sicht der Raumplanung zur weiterführenden und vertiefenden Lektüre empfohlen; Beschaffungsaufwand und Fremdsprache sind zuzumuten (außer Titeln in russischer Sprache: diese sind auch hier nicht eingeordnet): Nr. 4, 13, 43,(54), 55,(56),(60), 67, 68,(69), 72, 80,(82), 83, 92,(95), 105,(107), 108, 109.Google Scholar
  4. —.
    Nachschlagewerke oder Standardwerke mit Überblick: über Stand der Diskussion und/ oder Stand der Literatur: Nr. (22), 42, 43, (54), 71,79, (83), (91), (92), (107), 109.Google Scholar
  5. —.
    Sammelbände verschiedener disziplinärer Herkunft, die aber jeweils für ihr Gebiet einen Überblick geben (meistens Veröffentlichungen von Tagungen). Alle fremdsprachigen sind mitaufgeführt: Nr. 4, 10, 12, 13,(25), 27, 54,(58), 59, 60, 63, 104.Google Scholar
  6. —.
    Mindestens in diesen Veröffentlichungen wird explizit ein Modellbegriff vorgestellt: Nr. 8, 11, 13, 21, 22, 31, (33), (40), (41), 42-44, (47), 55,(68), 79, 80, 82, 83, 87, 92, 97, (100), 105, 107, 109.Google Scholar
  7. —.
    Arbeiten aus der Sicht der Formalwissenschaft (z.B. Mathematik, Logik): Nr. 13,(33), 39,(42), 43, 49, 52, 54, 60, 72, 73, (75), 77, (82), (83), 84, 97, 99, 103, (105), 107.Google Scholar
  8. —.
    Arbeiten aus marxistischer Sicht (Sowjetunion, DDR): Nr. 4, 19, 20, 22, 26-28, 32, 40-43, 45-48, 51, 52, 59, 60, 65-67, 70, 72-75, 77, 84-96, 100-103, 105-110.Google Scholar
  9. —.
    Arbeiten allgemein aus philosophischer/erkenntnistheoretischer Sicht: Nr. 4, 5, 7, 15, 20, 22, 26, 28, 40, 43, 46, 49, 57, 64, 65, 67, (69), 72, 75, 80-83, 85, 86, 89, 92, 94, 95, 100, 105-109.Google Scholar
  10. —.
    Arbeiten mit Anmerkungen zum handlungstheoretischen oder auch praxeologischen Ansatz: Nr. 8, 9, (34), (37), (42), (43), (83), (105), 109.Google Scholar
  11. —.
    einige Arbeiten aus der Raumplanung, die modellwissenschaftliche Verallgemeinerungen zulassen: Nr. 8, 10, 12, (16), 17, 32, 44, 45, 48, 50, 53, 56, 58, (61), 69, 104.Google Scholar
  12. —.
    Arbeiten, die man unter ‘Allgemeine Modellwissenschaft’ einordnen kann-wenigstens Teile solcher Arbeiten: Nr. 1, 2, 4, 8, 11, 13, 22, 25, 41-43, 49, 61, 67, 68,(71), 76, 78-83, 92, 99,(102), 103, 105-109.Google Scholar
  13. —.
    Arbeiten eher naturwissenschaftlicher Herkunft (häufig mit starker Betonung des Modell experiments): Nr.13-15, 18-20, 25, 34, 35, 38-40, 47, 49, 59, 60, 62, 66, 73-75, 84, 93-96, 101, 102, 110.Google Scholar
  14. —.
    Arbeiten mit systemwissenschaftlichem/kybernetischem Einschlag: Nr. 8, 19, 24, 25, 31, 41-43, 45, (60), 65, 67, 68, 82,(83).Google Scholar
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    explizit wissenschaftstheoretische Ansätze zur Modellwissenschaft: Nr. 1, 3, 4, 9, 27, 30, 32, 36, 49, 57, 71, 77, 78, 83, 85, 87, 90, 92, (105-109).Google Scholar
  16. —.
    Arbeiten aus der Perspektive einer Ingenieurwissenschaft (dazu habe ich leider viel zu wenig Angaben, obwohl ich mir aus dieser Sicht noch einige Hinweise erhoffe, die gerade der Raumplanung weiterhelfen können: nicht weil ich meine, daß die Raumplanung Ingenieurwissenschaft wäre, sondern weil zu dem spezifischen Wissenschaftsverständnis der Raumplanung die Ingenieure in der Praxis zwar recht viel, aber in der Theorie noch sehr wenig beigetragen haben): Nr. 8, 10, 16, 17, 33, 39, 50, 58, 66.Google Scholar

Copyright information

© Springer Basel AG 1977

Authors and Affiliations

  • Ekkehard Brunn

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