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Wohnstandortmodelle: methodische Ansätze zur Analyse und Planung der räumlichen Organisation des Wohnungsmarktes

  • Wolf Pannitschka
Chapter
Part of the Interdisziplinäre Systemforschung / Interdisciplinary Systems Research book series (ISR, volume 21)

Kurzfassung

Probleme des Wohnungsmarktes werden zunehmend im Zusammenhang der räumlichen Planung gesehen: mit dem Wohnungsbau wird ein wesentlicher Teil des materiell-technischen räumlichen Systems hergestellt. Systemtechniken zur Erforschung des Wohnallokations-Prozesses — Produktion, Verteilung und Nutzen von Wohnungen — sind bereits in breitem Maße entwickelt und angewendet worden, sowohl in größeren Forschungs- und Planungsprojekten als auch in kleineren “Problemstudien” und Voruntersuchungen zu einzelnen Planungsmaßnahmen.

Durch einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungslinien und durch beispielhafte Darstellung einzelner Systemtechniken sollen deren Brauchbarkeit für Analyse und Planung der räumlichen Organisation des Wohnungsmarktes geprüft und eingeschätzt werden.

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Weiterführende Literatur

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  2. Hier wird ein umfassender Oberblick gegeben zu formalen Grundlagen, theoretischer Entwicklung und Anwendungsproblemen von räumlichen Verteilungsmodellen. Zu Modellen der Wohnstandortverteilung vgl. 177-219.Google Scholar
  3. 6.2
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  4. Die theoretischen Konzepte der urban economic models (Alonso, Muth, Mills) werden hier mit umfangreichen empirischen Studien über London konfrontiert und teilweise weiterentwickelt, ohne allerdings die Ausgangshypothesen des räumlichen Gleichgewichts und der Nutzenmaximierung der einzelnen Haushalte aufzugeben.Google Scholar
  5. 6.3
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  6. In dieser Sondernummer des AIP-Journal werden Stand und Perspektiven der Wohnungspolitik der USA in den 70er Jahren erläutert, sowohl was Probleme des Wohnungsangebots (Finanzierung, Wohnungsverfall in Stadtzentren und Planung des Wohnungsspiegels) als auch der Wohnungsnachfrage (Marktverhalten, Mobilität und Nachbarschaftsideologie) angeht.Google Scholar
  7. 6.4
    David Harvey: Social justice and the city, (Edward Arnold) London, 1973, 316 S. Eine umfangreiche Darlegung und Vertiefung in die Theorie des Verhältnisses von so-zio-ökonomischer Entwicklung und räumlicher Organisation wird hier in Gegenüberstellung zweier erkenntnistheoretischer Positionen gegeben: der bürgerlichen Sozial-und Wirtschaftsgeographie und der marxistischen politischen Ökonomie. Zur Kritik an der Wohnstandorttheorie vgl. insbesonder 153-194.Google Scholar

Anmerkungen

  1. /1/.
    Mit formalen Hilfsmitteln wird hier ein gering spezifizierter Oberbegriff bezeichnet für eine Fülle unterschiedlicher Systemtheorien, Systemtechniken und Planungstechniken. Ihre Relevanz als Instrument der Operationalisierung einzelner Analyse-und Planungsschritte oder ganzer Planungsverfahren soll allein von ihrer Brauchbarkeit zur Lösung entsprechender Planungsprobleme bestimmt sein.Google Scholar
  2. /2/.
    Zur Einschätzung und Kritik der Anwendunq großer Stadtsimulationsmodelle in den USA, vgl. Lee (1973, 163-178).Google Scholar
  3. /3/.
    Die “Wohnungsfrage” ist seit der Entwicklung des Kapitalismus Gegenstand politischer Diskussionen und staatlicher Boden-und Wohnungspolitik, vql. Häring (1974).Google Scholar
  4. /4/.
    Zur Einordnung der Entwicklung des Wohnungsbaus in die Raumordnung und in den Städtebau, vgl. Städtebaubericht (1975).Google Scholar
  5. /5/.
    Abbaugesetz (1960).Google Scholar
  6. /6/.
    Zur Einschätzung der Wohnungspolitik der Nachkriegszeit, vgl. Riege (1972, 77-109).Google Scholar
  7. /7/.
    Gemeint sind Dekompositionsregeln zur Merkmalshierarchisierung, die z.B. als kombinatorische Programmierungsmethode für die Anwendung in der räumlichen Analyse entwickelt worden sind, vgl. Scott (1971).Google Scholar
  8. /8/.
    Mit Methode der Theoriebildung sind allgemeine Vorgehensweisen der Erkenntnisgewinnung gemeint, z.B. vgl. Ritsert/Becker (1971, 11-67), aber auch jene Systemtechniken, die mangels entwickelter Theorie zu Erklärungsansätzen führen sollen, wie Brainstorming, Delphimethode, Scenario writing etc, vgl. Seminar Systemtechnik, I (1975).Google Scholar
  9. /9/.
    Disziplinärer Hintergrund, erkenntnistheoretische Position und Typ der theoretischen Beweisführung sind hier die bestimmenden Faktoren des Bedarfs an methodischen Hilfsmitteln. Das Spektrum reicht von linearer Algebra über Integral-und Differenzialrechnung, Optimierung und multivariate statistische Analysetechniken bis zur Kybernetik.Google Scholar
  10. /10/.
    Z.B. die Leistung eines Teils des Verkehrssystems, das durch ein Erreichbarkeitsmaß (Transportaufwand) quantifiziert werden kann, mit einem bestimmten Maß der Qualität der Umwelt eines Standorts als “Attraktivitätsmaß11.Google Scholar
  11. /11/.
    Z.B. Neubau, Modernisierung, Sanierung, Bodenvorratspolitik, Infrastrukturmaßnahmen.Google Scholar
  12. /12/.
    Z.B. Ausbau des Verkehrssystems, Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltqualität, Erschließung von Gebieten mit Versorgungssystemen etc.Google Scholar
  13. /13/.
    Die Frage des Aufwandes an technischen und organisatorischen Mitteln, die den Einsatz von Systemtechniken entscheidend mitbestimmen, ist hier zugunsten der Frage ihrer Leistungsfähigkeit zurückgestellt. Der praktische Einsatz wird jedoch immer vom Ergebnis der Kosten-Nutzen-Kalküle abhängen.Google Scholar
  14. /14/.
    Einen Oberblick zur Entwicklung von Wohnstandortmodellen geben: Kirwan, Martin (1970, 5-13), Senior (1973, 165-197), Senior (1974, 369-409).Google Scholar
  15. /15/.
    Zum klassischen Konzentrische-Zonenmodell von Burgess, vgl. Park/Burgess/McKenzie (1925), Seine Weiterentwicklung fand dieses Modell in der polyzentrischen Version von Harris/Ullman (1945, 7-17), während als Variante des Sektorenmodells anzusehen ist: Hoyt (1939).Google Scholar
  16. /16/.
    Eine Übersicht zur Anwendung mathematischer Methoden in der Sozial geographie gibt Hagett (1973).Google Scholar
  17. /17/.
    Als Beispiel dieser Forschungsrichtung vgl. Rees (1970).Google Scholar
  18. /18/.
    “Durch die tatsächliche Entwicklung ist nicht nur der Glaube an den privaten Charakter der Produktion weitgehend verlorengegangen, auch die Unabhängigkeit der individuellen Präferenzfunktionen im Sinne ihrer Naturgegebenheit mußte immer mehr in den Bereich des Mythos verwiesen werden. Nicht umsonst hat Boulding die “Doktrin von der unbefleckten Empfängnis der Indifferenzkurve” eine der merkwürdigsten Illusionen der Wirtschaftswissenschaft genannt. Man könne sich kaum eine Annahme vorstellen, durch welche die Realität schlechter beschrieben werden.” (Vogt, 1973, 15).Google Scholar
  19. /19/.
    Auf einer als homogen angenommenen Fläche ist ein Standort als Enfernung von einem Zentrum definiert. Zur Konstruktion seines Standortmodells erweiterte Alonso die Frage nach dem maximalen Nutzen eines Individuums im Verbrauch einer bestimmten Wohnfläche auf alle Standorte: welcher Bodenpreis würde dem Konsumenten an einem bestimmten Standort innerhalb seiner Indifferenzkurve die gleiche Befriedigung geben. Die Lösung liegt in der Wahl zwischen dem Preis für Wohnfläche und dem für alle anderen Güter, angenommen die Transportkosten sind bekannt (sie steigen kontinuierlich mit der Distanz zum Zentrum). Stellt man die gesamten möglichen Ausgaben für Wohnfläche für alle Standorte zusammen, erhält man eine Bietrentenfunktion der Stadt für das Individuum-eine Indifferenzkurve für Bietpreise, die mit der Entfernung vom Stadtzentrum fällt. Der Gleichgewichtspunkt für ein Individuum liegt an dem Schnittpunkt der niedrigsten Bietrentenfunktion mit der Tangente der aktuellen Preisstruktur. Vgl. Alonso (1964).Google Scholar
  20. /20/.
    Muth (1969), Mills (1969), Mills (1972).Google Scholar
  21. /21/.
    Vgl. Lancester (1966, 132-157), Lancester (1969).Google Scholar
  22. /22/.
    Apps (1973, 619-632).Google Scholar
  23. /23/.
    Herbert/Stevens (1960, 21-36), Wheaton/Harri s (1970).Google Scholar
  24. /24/.
    Kain (1962, 137-160), Zur Kritik der Erreichbarkeitshypothese von Kain, vgl. Stegmann (1969, 22-29).Google Scholar
  25. /25/.
    Das Transportmodell als production-attraction-constrained model enthält zwei Restriktionen: die Zahl der Reiseziele und die Zahl der Reisequellen ist gegeben, gesucht ist die Zahl der Fahrten. Setzt man für die Reiseziele die Zahl der gegebenen Arbeitsplätze ein, hebt man die Restriktion über die Reisequellen (Wohnzonen) auf und ersetzt sie durch einen Attraktivitätsfaktor für diese Wohnzonen, erhält man als attraction-constrained model ein Wohnstandortmodell. Zur Entropiemaximierungsmethode vgl. Anm./45/.Google Scholar
  26. /26/.
    Lowry (1964), Goldner (1971, 100-110).Google Scholar
  27. /27/.
    Wilson (1970), siehe auch Abschn. 3.2.Google Scholar
  28. /28/.
    Wilson (1969, 377-385), Crips/Foot (1969, 81-90), Wohnstandortmodelle als Submodel le von räumlichen Interaktionsmodellen der Flächennutzuna sind z.B. Batty (1970, 307-332) oder Echenique/Crowther/Lindsay (1969, 281-312).Google Scholar
  29. /29/.
    Zur theoretischen Entwicklung der disaagregierten Wohnstandortmodelle, vgl. Wilson (1970, 103-125).Google Scholar
  30. /30/.
    Cripps/Cater (1972), Zur Erläuterung siehe Abschn. 3.2.Google Scholar
  31. /31/.
    Anas (1973, 633-647).Google Scholar
  32. /32/.
    Ingram/Kain/Ginn (1972).Google Scholar
  33. /33/.
    Chapin (1965, 120-125), Chapin/Weiß (1968, 375-390).Google Scholar
  34. /34/.
    So wird z.B. in den sozialistischen Ländern unter den anderen gesellschaftlichen Bedingungen auch der Wohnungsbau planmäßig im Zusammenhang der gesamten Volkswirtschaft und der territorialen Entwicklung betrieben. Als Beispiel aus der DDR vgl. Kress/Rietdorf (1973, 25-38).Google Scholar
  35. /35/.
    Die zahlreichen methodischen Untersuchungen, die im Auftrag von direkt an der Verwertung von Boden und Bauprodukten interessierten Unternehmen erarbeitet wurden, sind oft schwer zugänglich, da sie aus Konkurrenzgründen nicht veröffentlicht werden.Google Scholar
  36. /36/.
    Es kann gezeigt werden, daß die Wahl eines bestimmten Wohnungstyps durch einen Haushalt formal mit einem Gravitationsmodell oder mit einem linearen Programmierungsmoden qelöst werden kann, vgl. Pilgrim (1969, 325-330).Google Scholar
  37. /37/.
    Azcarate (1970, 41-50).Google Scholar
  38. /38/.
    Der Simulationscharakter des Modells wird mit den folgenden Merkmalen begründet: — die Verhaltensweisen der Haushalte und deren Veränderungen über mehrere Perioden sind abgebildet im Kontext mikroökonomischer Theorien,. — zu Beginn und am Ende jeder Periode werden alle Parameter unter ceterisparibus-Bedingungen geprüft und kalibriert,. — zur Auswahl von Variablen des Haushaltsverhaltens und der Angebotsstruktur werden Zufallsgeneratoren benutzt, und. — der Modellbauer greift in den Ablauf der Programme ein, natürliche und künstliche Intelligenz ergänzen sich und arbeiten zusammen (Mensch-Maschine-Interaktion). Der hier verwendete Simulationsbegriff ist weit gefaßt, zu einer exakten Definition vgl. den Beitrag von C. Schönebeck in diesem Band.Google Scholar
  39. /39/.
    Zur Typisierung von Angebots-und Nachfragemerkmalen val. Martin (1969).Google Scholar
  40. /40/.
    Als Beispiel vgl. Staak (1970).Google Scholar
  41. /41/.
    Die Methode, die in unserem Beispiel angewendet wurde, ist genauer beschrieben in: C.E.R.A.U.-O.T.A.M. (1971).Google Scholar
  42. /42/.
    In unserem Beispiel wurde eine logistische Funktion gewählt. P (Z) ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Haushalt mit den Merkmalen x(1), x(2),...x(n) die Wohnung zu wechseln wünscht α, β sind zu schätzende Parameter (z.B. durch die last-square-method) Das Problem der Wahl binärer Variabler hat methodisch Ähnlichkeit mit Verfahren zur Bestimmung von modal split in der Verkehrsplanung.Google Scholar
  43. /43/.
    In unserem Beispiel wurde angenommen, daß ein Haushalt zuerst die Eigentumsform wählt, dann den Gebäudetyp, dann die Zahl der Räume etc. Methodisch ist die Auswahl von Wohnungskategorien das gleiche Problem wie das der Schätzung der Wahrscheinlichkeit, wann ein Haushalt als Nachfrager auf dem Markt erscheint (vgl. Anm. 41).Google Scholar
  44. /44/.
    Methodisch kann z.B. diese Grenze durch Regressionsanalysen zwischen akzeptierten Preis und bestimmten Haushaltsmerkmalen ermittelt werden.Google Scholar
  45. /45/.
    Gesucht ist T(ij) die Zahl der Arbeiter, die in Zone i wohnen und in Zone j arbeiten. 0(i) ist die gegebene Gesamtzahl der Arbeiter, die in Wohnzone i leben und D(j) die gegebene Gesamtzahl der Arbeitsplätze in Zone j. Die Fahrtkosten des Transports von i nach j betragen c(ij). A(i) und B(j) sind Normierungsparameter, die die Einhaltung von Restriktionen sicherstellen.Google Scholar
  46. /46/.
    Die Beschreibung des disaggregierten Wohnstandortmodells ist angelehnt an ein englisches Projekt: Konstruktion eines operationalen Modells der räumlichen Organisation des Wohnungsmarktes für die Region Reading, vgl. Cripps/Cater, (1972).Google Scholar
  47. /47/.
    Das den Restriktionen (1) bis (5) entsprechende Modell lautet βww sind zu kalibrierende Widerstandskoeffizienten.Google Scholar
  48. /48/.
    Z.B. ergeben schon 3 Teilmärkte (öffentliche Mietwohnungen, private Mietwohnungen, Eigentumswohnungen), verbunden mit nur 3 Merkmalen des Wohnungszustandes (gut, mitte!, schlecht), und mit 2 Wohnungsgrößen (klein oder groß) schon 18 Wohnungsteil markte, die verbunden mit drei Einkommensgruppen (z.B. als sozio-ökonomische Gruppen Arbeiter, Angestellte und Beamte, Selbständige) zu 54 Teil model 1 en führen.Google Scholar
  49. /49/.
    vgl. Senior (1974, 401-406).Google Scholar
  50. /50/.
    Das kann am Beispiel der Standortprogrammplanung in Nordrhein-Westfalen gezeigt werden. Nach dem Nordrhein-Westfalenprogramm 75 sollte jede Kommune ein integriertes Programm von materiellen Maßnahmen (Kalkulation der räumlichen Ressourcen) und öffentlichem Investitionsaufwand (Kalkulation finanzieller Ressourcen) erstellen als Voraussetzung für zukünftige Förderung durch das Land. Neben externen Problemen (Kompetenzverlust der Kommune und zunehmende Mittelknappheit) waren es auch interne Schwierigkeiten (der hohe politische und planungsmethodische Aufwand zur Realisierung solcher Planungsverfahren), die eine Reduktion des hohen Anspruchs an integrierte Entwicklungsplanung begründeten. Vgl. Zlonicky (1973, 48-51).Google Scholar
  51. /51/.
    Das Beispiel entstammt einem größeren Modell, das am GLC, London entwickelt worden ist zur Simulation der Entwicklung der Territorial Struktur von Greater London, vgl. Younq (1972, 5-15).Google Scholar
  52. /52/.
    Diese Auffassung von einer allgemeinen Zielfunktion, z.B. der Maximierung der öffentlichen Wohlfahrt, scheint auch einige Schwierigkeiten zu begründen, welche bei der Anwendung des Optimierungsmodells auftraten von Ben-Shahar/Mazor/Pines (1969, 278-281).Google Scholar
  53. /53/.
    Der Verfasser des Greater London Model faßte bei einem Gespräch seine philosophy of planning etwa folgendermaßen zusammen: “You say, what you want. We define some factors and see, what are the implications of minimazing or maximazing them. If we have an answer, we go to another question.” (Sinngemäße Wiederqabe eines Interviews durch den Verf.).Google Scholar
  54. /54/.
    Aus diesen Bedingungen lassen sich 8 Gleichungen als Restriktionen formulieren: 1. Das Wohngebiet hat eine maximale Größe, die nicht überschritten werden darf. 2. Alle schlechten Häuser sollen abgerissen werden. 3. Die Summe aller abgerissenen oder umgebauten Häuser kann nicht größer sein als der Gesamtbestand. 4. Die Zahl der abgerissenen Häuser setzt sich aus verschiedenen Typen von Abrißhäusern zusammen. 5. Die Summe der umgebauten oder abgerissenen Häuser kann nicht größer sein als die Gesamtzahl der umbaubaren Häuser. 6. Die Zahl der umgebauten oder neugebauten Häuser soll eine bestimmte Ziel-große erreichen. 7. Freiwerdendes Land durch Abriß wird ersetzt durch Landverbrauch infolge von Neubaumaßnahmen (Flächenbilanz). 8. Der Betrag der aufzuwendenden finanziellen Ressourcen soll ein bestimmtes Höchstmaß nicht überschreiten (finanzielle Ressourcenbilanz). Jede dieser Restriktionen kann umformuliert werden in eine Zielfunktion, z.B. aus Restriktion 2: die Zahl der abzureißenden schlechten Häuser soll maximiert werden, oder aus Restriktion 6: es sollen nach der betrachteten Periode soviel wie möglich neue gute Wohnungen verfügbar sein.Google Scholar
  55. /55/.
    Deshalb dürfte die von Naschold vorgebrachte Kritik an der Begrenztheit von Optimierungsmodellen hier nur teilweise zutreffen, vgl. Naschold, F. (1969, 282-285).Google Scholar
  56. /56/.
    Das wurde z.B. deutlich auf dem 1974 in Cambridge abgehaltenen Kongreß über Stadtentwicklungsmodelle, vgl. Urban Development Models (1975).Google Scholar
  57. /57/.
    Brede/Kohaupt/Kujath (1975, 51).Google Scholar
  58. /58/.
    Mieten in Deutschland: Not im Wohlstand (1972, 72).Google Scholar
  59. /59/.
    Der Anteil der Grundrente an den Gesamtkosten beträgt meist weniger als 10% Damit werden politische Forderungen derjenigen entkräftet, die sich durch eine Bodenreform eine Lösung der Wohnungsfrage versprechen. Vgl. Dietrich (1974, 251-273).Google Scholar
  60. /61/.
    Harvey, D. (1974, 25-33).Google Scholar
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    Die pragmatischer denkenden Engländer haben in dieser Hinsicht schon weitere Erfahrungen im Modellbau und in der Anwendung einfacher Planungsmethoden gesammelt, vgl. Housing Models (1970).Google Scholar
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Copyright information

© Springer Basel AG 1977

Authors and Affiliations

  • Wolf Pannitschka

There are no affiliations available

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