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Zwischen Systemmüdigkeit und Systemoptimismus — Skizze eines Gedankengangs zur Einleitung —

  • Gerhard Fehl
Part of the Interdisziplinäre Systemforschung / Interdisciplinary Systems Research book series (ISR, volume 21)

Kurzfassung

Systemmüdigkeit und Systemoptimismus, als zwei aktuelle Einstellungen von Raumplanern gegenüber dem Systemansatz, bilden den Anlaß für eine Planungsgeschichtliche Untersuchung, die dem Funktionswandel des Systemansatzes in der Raumplanung nachgehen soll und für die hier ein Rahmen konzipiert wird.

Zur Erklärung des Funktionswandels ist es notwendig, den Rahmen um die beiden konzeptionellen Elemente der “Planungstheorie” und des “Politischen Kontextes” zu erweitern. Eine zentrale These in diesem erweiterten Erklärungsraum ist es, daß der Systemansatz nicht notwendig mit dem Paradigma der rationalistischen Planungstheorie verbunden ist; vielmehr muß davon ausgegangen werden, daß mit dem Wandel des Politischen Kontextes andere Paradigmata von Planungstheorie bevorzugt und damit andere Teilbereiche des Systemansatzes aktualisiert werden. So wird am Beispiel der Systemmüdigkeit untersucht, daß mit dem Übergang zu einem ‘Neuen Konservativismus’ dem Planungstheorie-Paradigma des Inkrementalismus — der Strategie der kleinen Schritte — der Vorzug gegeben wird vor dem Paradigma der rationalistischen Planungstheorie und in der Folge dieses Wandels eine Bevorzugung vor allem heuristischer Systemtechniken zu erkennen ist. Von hier ausgehend wird festgestellt, daß der heutige Systemoptimismus auf anderer Grundlage steht als in den ausgehenden Sechziger Jahren; ferner, daß sowohl beim Paradigma des Inkrementalismus als auch im Planungstheorie-Paradigma von “Planung als Politischem Prozeß” Perspektiven für einen gemäßigten Systemoptimismus angelegt sind.

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Weiterführende Literatur

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Anmerkungen

  1. /1/.
    Der Begriff des “Systemansatzes” wird hier als einleuchtender aber auch unscharfer Oberbegriff für eine bestimmte Denkrichtung verwendet, die der Planung brauchbare Hilfsmittel zur Analyse der Umwelt, der Problemstrukturierung und der Problemlösung bereitstellen will: d.h. formalisierte Techniken und Strukturen zur Informationsbeschaffung und-aufbereitung, zur Informationsverarbeitung. und-nutzung. Der Begriff wird hier bewußt weit gefaßt und nicht eingeschränkt auf algorithmisierte, mathematische Systemtechniken — sondern er soll auch den weiten Bereich der Heuristik und den Bereich der Organisation der Planung einschließen. Die heterogenen Bestandteile des Systemansatzes sind “Systemanalyse”, “Systementwurf”, “Systemtechnik” und “Systemtheorie”. In der Regel wird dem Systemansatz eine enge bzw. nahezu unablösbare Affinität zur rationalistischen Planungstheorie unterlegt; in diesem Beitrag wird diese enge Beziehung als mögliche, aber nicht notwendige hingestellt — allerdings ist anzumerken, daß die enge Affinität zur rationalistischen Planungstheorie sowohl zu bestimmten Leistungen in bestimmten Anwendungsbereichen geführt hat; als auch zur besonderen Hinderung einer breiteren und erfolgreichen Einführung in den Anwendungsbereich der Raumplanung im allgemeinen. Der Begriff “Systemansatz” deckt sich zum Teil mit “Systematic Thinking” Rivlin 1971, und “Systems View” Chadwick 1971; ähnliche, wenn auch enger mit der rationalistischen Planungstheorie verbundene Begriffe sind “Systems Thinking” und “Systems Approach” McLaughlin 1969. Vgl. Faludi 1973.Google Scholar
  2. /2/.
    Wobei der Typus “streng zweckrationalen Handelns” als analytische Konstruktion gedacht war; Max Weber versteht unter “zweckrationalem Handeln” ein solches, “welches ausschließlich orientiert ist an als adäquat vorgestellten Mitteln für eindeutig gefaßte Zwecke”. Weber 1913, 97. Er stellt das “Zweckrationale Handeln” gegenüber dem “Wertrationalen Handeln”, das sich an ethischen, ästhetischen oder religiösen Werten unabhängig vom erreichten Erfolg orientiert; und dem “emotionalen” an Gefühlswerten orientierten Handeln; schließlich dem “traditionalen” durch eingelebte Gewohnheit geprägten Handeln. Weber 1921, 551. Im Verlauf der Bestimmung weiter Lebensbereiche durch die industrielle Produktionsweise wurde vor allem in akademischen Kreisen die Hoffnung gehegt, den für analytische Zwecke konstruierten Idealtypus “zweckrationalen Handelns” in eine Norm umzuwenden: ein normatives Modell, das nicht mehr dazu dient, die Abweichungen von dem bei rationalem Verhalten zu gewärtigenden Verlauf zu verstehen, sondern die Abweichungen des durch Irrationalitäten aller Art beeinflußten Handelns zu vermeiden und das gesellschaftliche Handeln in einen überschaubaren, kalkulierbaren Verlauf zu zwingen. Für diese normative Wendung Max Weber als Paten anzurufen, ist deutlich irreführend, denn er hat stets vor dieser normativen Wendung des Idealtypus gewarnt: “Die eminente, ja einzigartige heuristische Bedeutung dieser Idealtypen, wenn man sie zur Vergleichung der Wirklichkeit mit ihnen benutzt und ebenso ihre Gefährlichkeit, sobald sie als empirisch geltend oder gar als-‘reale, wirkende Kräfte’ —, Tendenzen usw. vorgestellt werden, kennt jeder...”. Weber (1904), 1973, 251 und ähnlich Weber 1921, 534, 547, 553.Google Scholar
  3. /3/.
    vgl. z.B. Drake 1976.Google Scholar
  4. /4/.
    Einen genauen Beleg der gegenwärtig feststellbaren Systemmüdigkeit muß der Verfasser zum gegenwärtigen Zeitpunkt schuldig bleiben.Google Scholar
  5. /5/.
    vgl. als Beispiel unter vielen die Panel Discussion des 14. Ezropäischen Kongresses der Regional Science Association, 1974 in Karlsruhe RSA 1975, 179-193.Google Scholar
  6. /6/.
    Auch hier muß der Verfasser einen detaillierten Beleg zum gegenwärtigen Zeitpunkt schuldig bleiben.Google Scholar
  7. /7/.
    “Und damit erst gelangen wir zu der letzten Leistung, welche die Wissenschaft als solche im Dienst der Klarheit vollbringen kann und zugleich zu ihren Grenzen: wir können — und sollen — sagen: die und die praktische Stellungnahme läßt sich mit innerer Konsequenz und also: Ehrlichkeit ihrem Sinn nach ableiten aus der und der letzten weltanschauungsmäßigen Grundposition... Ihr dient, bildlich geredet, diesem Gott und kränkt jenen anderen, wenn Ihr Euch für diese Stellungnahme entschließt.” Weber (1919) 1973, 333.Google Scholar
  8. /8/.
    Zur Unterstützung einer parteilichen Wendung des Systemansatzes vgl. Max Weber (1919) 1973, 325; vgl. ferner Churman (1956) 1972, 138-139; aber auch zur Problematik der Ressortauseinandersetzungen mithilfe des Systemansatzes: Fehl 1974, 466-471.Google Scholar
  9. /9/.
    vgl. zu diesem Begriff Abschnitt 4 des Beitrages.Google Scholar
  10. /10/.
    vgl. z.B. Allesch und Baz in diesem Band.Google Scholar
  11. /11/.
    vgl. hierzu u.a. Naschold 1971, 9-12.Google Scholar
  12. /12/.
    vgl. zum Begriff “parametrische Planung” Naschold 1972.Google Scholar
  13. /13/.
    vgl. z.B. die Forschungsberichte II bis IV des Bundesministeriums für Forschung und Technologie. Für die Bundesrepublik fehlt m.W. eine kritische Einschätzung der bisher verfolgten Forschungspolitik auf diesem Sektor und eine Beurteilung der gerade im öffentlichen Bereich ausgelösten Erfolge und Mißerfolge. Für die USA liegt u.a. vor Hoos, 1972.Google Scholar
  14. /14/.
    So stammt z.B. ein für die Raumplanung bedeutsamer, weitreichender Ansatz zur Planungs— und Entscheidungstheorie aus England: — der in diesem Band abgedruckte Beitrag von John Friend.Google Scholar
  15. /15/.
    vgl. das Buch “Politische Arithmetik” — von einem dem Verfasser unbekannten Autor aus dem Jahre 1849.Google Scholar
  16. /16/.
    vgl. hierzu die Beiträge von Ravenstein 1885 und 1889; das Ravensteinsche Gravitationsmodell ist erläutert in Isard 1960, 67-69.Google Scholar
  17. /17/.
    Cor van Eesteren war seit 1929 Hauptarchitekt im Amt für Stadtplanung der Stadt Amsterdam; auf dem CIAM-Congress von 1931 trat er als gewichtiger Gegenspieler Le Corbusiers auf, konnte sich allerdings mit seinem Konzept eines wissenschaftlich betriebenen Städtebaues nicht unmittelbar durchsetzen; ausführlicher hierzu Steinmann 1972, 44-45.Google Scholar
  18. /18/.
    vgl. die verschiedenen Dokumente der Jahre 1933 — 45 in Teut 1967, 308-365, vor allem die Beiträge dort von W.H. Blöker (S. 315-319) zur Raumordnung und von K. Meyer (S. 320-322) zur Raumforschung.Google Scholar
  19. /19/.
    Zur Geschichte der Regional Science siehe u.a. Isard 1960 und 1976; und, kurz umrissen: R. Runck 1975, 179-181.Google Scholar
  20. /20/.
    vgl. hierzu ausführlich die Dissertation von Jürgen Oestereich 1976; als Datum für den Eintritt des Systemansatzes in die öffentliche Planung führt Rittel 1973, 156 das Jahr 1960 an.Google Scholar
  21. /21/.
    bzw. dem jeweils zur Untersuchung ausgewählten Fachsektor etc.: wenn im folgenden von Raumplanung die Rede ist, ist immer diese Differenzierung gemeint.Google Scholar
  22. /22/.
    vgl. Weber (1904) 1973, 234-258.Google Scholar
  23. /23/.
    vgl. hierzu u.a. Fehl 1971, 40-41 und die Charakterisierungen von Rittel und Weber 1973, 156-158 für die USA.Google Scholar
  24. /24/.
    vgl. Koch 1970.Google Scholar
  25. /25/.
    vgl. z.B. das Heft 39 der Stadtbauwelt vom September 1973.Google Scholar
  26. /26/.
    vgl. hierzu vor allem Churchman 1970 und Fehl 1973, 217-239.Google Scholar
  27. /27/.
    z.B. Friend (1969) 1973.Google Scholar
  28. /28/.
    vgl. vor allem Scharpf 1973 aber auch Fehl 1974, 88-91.Google Scholar
  29. /29/.
    vgl. zur Übersicht über einige Planungstheorie-Paradigmata Naschold 1972, 74-81, der das Paradigma der Handlungs— und Entscheidungstheoretischen Planungstheorie dem Paradigma der Politisch-ökonomischen Planungstheorie gegenüberstellt; für unsere Untersuchung beschränken wir uns auf das Paradigma der Handlungs— und Entscheidungstheoretischen Planungstheorie; differenzieren es aber in die Paradigmata der rationalistischen und der inkrementalistischen Planungstheorie; und in die Paradigmata von “Planung als Politischer Prozeß” und “Planung als Strategische Auswahl”, wobei wir dieses letztere Paradigma hier nicht in die Untersuchung einbeziehen.Google Scholar
  30. /30/.
    vgl. hierzu aus der Fülle der Literatur: Kirsch 1970, Bd.I, 25-42 und die frühe Kritik an diesem Paradigma von Myrdal (1933) 1971, 277-278.Google Scholar
  31. /31/.
    vgl. ausführlich Braybrock (1963) 1972, 139-166 und kritisch dazu Etzioni (1968) 1975, 290-295 und Kade 1972, 171-178.Google Scholar
  32. /32/.
    vgl. ausführlich Scharpf 1973.Google Scholar
  33. /33/.
    vgl. ausführlich Jax 1975 und Steinbach 1976.Google Scholar
  34. /34/.
    Der Begriff wurde bei der Rezeption und Auseinandersetzung mit der Planung in der Gemeinde Bologna am Lehrstuhl Planungstheorie als Arbeitsbegriff entwickelt und wird z.Z. auf mehreren Betrachtungsebenen ausgearbeitet und präzisiert. Hinweise finden sich vor allem in dem aus einem Seminar der Kooperierenden Lehrstühle für Planung an der RWTH Aachen im Januar 1976 hervorgehenden Sammelband, der von A. Evers und J. Rodriguez-Lores bearbeitet wird.Google Scholar
  35. /35/.
    angemerkten Sammelband untersucht.Google Scholar
  36. /36/.
    vgl. hierzu ausführlich Brunn 1973, 163-188.Google Scholar
  37. /37/.
    vgl. hierzu vor allem die früheren Ausführungen von Karl Mannheim (1936) 1965, 60-67.Google Scholar
  38. /38/.
    vgl. ausführlich Naschold 1971, 13-20.Google Scholar
  39. /39/.
    Karl Mannheim (1936) 1965, 60 unterscheidet zwischen “bürokratischem Konservativismus”, “konservativem Historismus” und “Faschismus”. Die Kennzeichnung eines politischen Kontextes an Hand eines einzigen Begriffs, zudem noch von solcher Spannweite, bleibt problematisch. Mit Konservativismus ist hier eine nicht an Reform sondern an Bewahrung des Bestehenden, der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung, der rigiden Aufrechterhaltung dieser Ordnung gegen Störungen ausgerichtete Haltung grob umrissen; sie kann durchaus faschistische Züge tragen.Google Scholar
  40. /40/.
    vgl. hierzu die bevorstehende Publikation der Kooperierenden Lehrstühle für Planung 1976.Google Scholar
  41. /41/.
    Die bei einer Maßnahme wie Modernisierung oder Sanierung verfolgten gesellschaftlichen und ökonomischen Ziele sind per se ambivalent: erst im konkreten Zusammenhang zeigt sich, wer sich ein Instrument wie Sanierung oder Modernisierung für seine Zwecke angeeignet hat — im Prinzip könnte Modernisierung genauso sozial sein wie Sanierung; oder so unsozial wie Sanierung. Hier geht es nur um das Verhältnis zum Bestand: Sanierung in der Frankfurter Innenstadt bedeutet einen grundlegenden Strukturwandel; Modernisierung in einem Wiesbadener Wohngebiet einen nur geringen, inkrementellen Wandel des Bestehenden. Auf dieser Betrachtungsebene kann man den Argumentationen von Braybrook und Lindblom zustimmen, daß ihre Strategie politisch neutral sei.Google Scholar
  42. /42/.
    vgl. hierzu Evers 1975, 172-177.Google Scholar
  43. /43/.
    vgl. hierzu Joedicke 1976, der zwar im wesentlichen im Paradigma der rationalistischen Planungstheorie verbleibt, jedoch mit deutlichen Übergängen zu induktiven Verfahren.Google Scholar
  44. /44/.
    vgl. hier Brunn 1973, 147-154.Google Scholar
  45. /45/.
    vgl. ausführlich zur Reorganisation der Bologneser Verwaltung im Jahre 1975: Mattioli, 1976.Google Scholar
  46. /46/.
    vgl. Rodriguez-Lores 1974, 301.Google Scholar
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© Springer Basel AG 1977

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  • Gerhard Fehl

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