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Von den Eiplasmen zu den Blastemen der Jungen Gastrula über Furchung und Blastulabildung

  • F. E. Lehmann
Part of the Reihe der experimentellen Biologie book series (LMW, volume 2)

Zusammenfassung

Lange Zeit hat das Studium der Furchung, ebenso wie dasjenige des Ei-stadiums der Amphibien kein sehr großes Interesse gefunden. Denn in dieser Entwicklungsperiode spielen sich keine tiefgreifenden Materialverlagerungen und auch keine wesentlichen Potenzveränderungen ab. Obgleich diese Feststellung auch heute noch gilt, so hat sich in den letzten Jahren doch ergeben, daß sich auch die Phase der Furchung und Blastulabildung durch eine Leistung, die entwicklungsphysiologisch wichtig ist, auszeichnet: durch die zelluläre Organisation der Keimbezirke. Dazu gehört die Bildung der ektoplasmatischen Zellwände, die als einheitliches plasmatisches Grenzflächensystem organisiert sind und eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des Keimes spielen (Lehmann 1932, Dalcq 1935), die Vermehrung des Endoplasmas der Zellen und die Bildung der zahlreichen Zellkerne, deren stofflicher Aufbau umfangreiche und rasch verlaufende Synthesen von Nukleinsäuren und Proteinen erfordert. Wir sehen also, daß in der nun zu schildernden Entwicklungsphase wichtige strukturelle und physiologische Grundlagen für die Formbildungsleistungen der Gastrulation und Neurulation vorbereitet werden.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1945

Authors and Affiliations

  • F. E. Lehmann
    • 1
  1. 1.Zoophysiologie, der vergleichenden und experimentellen MorphologieUniversität BernSchweiz

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