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Physiologische Embryologie

  • F. E. Lehmann
Part of the Reihe der experimentellen Biologie book series (LMW, volume 2)

Zusammenfassung

Die gesamten Formbildungsvorgänge, die sich beim Seeigelkeim vom Ei bis zur Pluteuslarve abspielen, müssen von Funktionszuständen gesteuert sein, die mehr oder weniger fest an bestimmte Keimregionen gebunden sind. Ganz allgemein stellt sich die Frage, wie weit solche Funktionszustände an bestimmte mikroskopisch oder submikroskopisch nachweisbare Strukturen gebunden sind. Vor allem wäre es wichtig zu wissen, in welchen Bestandteilen des Eiplasmas der animal-vegetative Funktionskomplex lokalisiert ist, ebenso wie auch der dorso-ventrale. Neben den Faktoren, die für die Topik des Musters der Blastem-felder verantwortlich sind, müssen auch die Faktoren, die das Furchungsmuster beeinflussen, untersucht werden. Schließlich soll das ektoplasmatische Zell-grenzflächensystem, die interzelluläre Matrix der Blasteme (s. a. § 10), die nach den Untersuchungen von Moore (1930–1941) für die Topogenese des Seeigelkeimes sehr wichtig ist, näher betrachtet werden. Das ganze Kapitel mag zeigen, wie heute schon, trotz unserer noch sehr lückenhaften Kenntnisse, die Bedeutung der Topik, d. h. der räumlichen Ordnung gewisser Strukturen, insbesondere des Ektoplasmas, für die Physiologie der Formbildung recht deutlich hervortritt und wie die Leistungen dieser Strukturen durch stoffliche Einwirkungen experimentell verändert werden können.

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Copyright information

© Springer Basel AG 1945

Authors and Affiliations

  • F. E. Lehmann
    • 1
  1. 1.Zoophysiologie, der vergleichenden und experimentellen MorphologieUniversität BernSchweiz

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