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Organisator, Teratome und Neoplasmen bei Amphibien

  • F. E. Lehmann
Part of the Reihe der experimentellen Biologie book series (LMW, volume 2)

Zusammenfassung

Es ist ein kennzeichnendes Merkmal zahlreicher Anormogenesen, die durch Transplantation bei Amphibien oder Echinodermen erzeugt wurden, daß sie einen durchaus harmonischen Bau zeigen, d. h. einen geordneten Bauplan besitzen, der in gewisser Hinsicht dem Bauplan eines Normalkeimes vergleichbar ist. Solche Gebilde bezeichnen wir als organisierte Anormogenesen. Im Gegensatz dazu stehen Gebilde, die durch stoffliche Einwirkungen erzeugt wurden, vor allem durch stoffliche Induktoren. Auch hier werden alle möglichen Organe gebildet, aber oft in ganz atypischer Zahl und häufig in ganz zufälliger Anordnung, so daß man hier mit Recht von einer chaotischen Anormogenese sprechen kann. In suggestiver Weise vergleicht Needham (1942) diese Bildungen mit den Teratomen des Menschen, die im Ovar entstehen können. Hier finden sich ebenfalls alle möglichen Gebilde mit zum Teil vollkommener histologischer Differenzierung, aber in weitgehend chaotischer Gruppierung (z. B. Knochen, Zähne, Haare, Ganglienmassen usw.).

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Copyright information

© Springer Basel AG 1945

Authors and Affiliations

  • F. E. Lehmann
    • 1
  1. 1.Zoophysiologie, der vergleichenden und experimentellen MorphologieUniversität BernSchweiz

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