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Auszug

Die in diesem Kapitel vorgestellten Modellannahmen bilden die Grundlage für die gesamte Arbeit. Sie basieren auf der Portfoliotheorie von Markowitz (1952), (1959), erweitern diese jedoch um zwei für die Analyse von Fonds wesentliche Bausteine: Erstens gibt es neben dem Kapitalgeber zusätzlich einen Fondsmanager. Der Fondsmanager bestimmt die Zusammensetzung des Fondsport folios, welches er aktiv für den Kapitalgeber verwaltet. Der Kapitalgeber selbst entscheidet lediglich, ob er sein Vermögen in den Fonds investiert. Zweitens ist das Verhältnis von Fondsmanager und Kapitalgeber durch Informationsasymmetrie gekennzeichnet. Während der Fondsmanager private Informationen über die Aktienrenditen besitzt, hat der Kapitalgeber keine eigenen privaten Informationen. Der Kapitalgeber kennt weder die Anlagestrategie noch die privaten Informationen des Fondsmanagers. Er erhält aber vom Fondsmanager ein Signal über die Zusammensetzung des aktiv verwalteten Fondsport folios. Das Portfoliosignal ermöglicht es dem Kapitalgeber, auf einen Teil der privaten Informationen des Fondsmanagers zu schließen.

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© Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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