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Lebenswelt-Exakt-Wissenschaftliche Welt Transzendentalität

  • Lothar Eley
Chapter
Part of the Phaenomenologica book series (PHAE, volume 10)

Zusammenfassung

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, so betont Husserl in der Krisis,1 zeigt sich eine ‘Umwendung der allgemeinen Bewertung’ der Wissenschaften. Sie werden nämlich nur noch als Feststellung dessen, wie die Welt, die physische so die geistige, ist, angesehen. ‘Kann aber die Welt und menschliches Dasein in ihr in Wahrheit einen Sinn haben, wenn die Wissenschaften nur in dieser Art objektiv Feststellbares als wahr gelten lassen, wenn die Geschichte nichts weiteres zu lehren hat, als daß alle Gestalten der geistigen Welt, alle den Menschen jeweils haltgebenden Lebensbedingungen, Ideale, Normen wie flüchtige Wellen sich bilden und wieder auflösen, daß es so immer war und sein wird, daß immer wieder Vernunft zum Unsinn, Wohltat zur Plage werden muß?’ 2 Dieses Verständnis von Wissenschaft ist jedoch — historisch betrachtet — ein Restbegriff. ‘Der positivistische Begriff der Wissenschaft in unserer Zeit ist also — historisch betrachtet — ein Restbegriff. Er hat alle die Fragen fallen gelassen, die man in die bald engeren, bald weiteren Begriffe von Metaphysik einbezogen hatte, darunter alle die unklar sogenannten „höchsten und letzten Fragen“.’ 3 Der positivistische Begriff der Wissenschaft ist daher Zeichen einer Krise, und zwar der des europäischen Menschentums selber.

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© Springer Science+Business Media Dordrecht 1962

Authors and Affiliations

  • Lothar Eley

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