Spannungs- und Stromversorgung

  • Erwin Böhmer
  • Dietmar Ehrhardt
  • Wolfgang Oberschelp
Chapter

Zusammenfassung

Die für den Betrieb einer elektronischen Baugruppe erforderliche Gleichspannung wird oft durch Gleichrichtung aus der Netzwechselspannung unter Zwischenschaltung eines Transformators gewonnen. Der Letztere dient dabei zur Spannungsübersetzung und zur galvanischen Trennung vom Netz. Für die Erzeugung einer stabilen und glatten Gleichspannung wird dem Gleichrichter mit Ladekondensator üblicherweise ein Spannungsregler nachgeschaltet. Abb. 20.1a zeigt dazu die Schaltung mit einem integrierten Festspannungsregler, beispielsweise dem Typ 78XX.

Der Regler erzeugt darin aus der vorgeglätteten aber noch welligen Spannung ug eine stabile Ausgangsspannung Ua. Wegen der unvermeidlichen Leitungsinduktivität zwischen Ladekondensator CL und Regler können leicht Regelschwingungen auftreten, zu deren Vermeidung man grundsätzlich einen induktivitätsarmen Kondensator Ce (0,1 … 1 µF) unmittelbar am Regler zwischen den Schaltungspunkten E und M anbringt. Empfehlenswert ist zusätzlich ein induktivitätsarmer Tantal-Kondensator Ca ≈ 1 µF am Ausgang. Eine zwischen die Klemmen E und A geschaltete Diode schützt den Regler vor schädlichen Rückströmen, die auftreten können, wenn die Eingangsspannung abgeschaltet wird.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018

Authors and Affiliations

  • Erwin Böhmer
    • 1
  • Dietmar Ehrhardt
    • 1
  • Wolfgang Oberschelp
    • 2
  1. 1.Analoge SchaltungstechnikUniversität SiegenSiegenDeutschland
  2. 2.FB Elektrotechnik und angewandte NaturwissenschaftenHS GelsenkirchenGelsenkirchenDeutschland

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