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Zur Geschichte der ehemaligen Staatlichen Schwefelsäurefabrik in Wien-Heiligenstadt II

  • Ernest A. Kolbe
Chapter
Part of the Technisches Museum für Industrie und Gewerbe in Wien Forschungsinstitut für Technikgeschichte book series (TECHNIKER, volume 18)

Zusammenfassung

In der im Hefte 12, Jahrgang 1950, der Blätter für Technikgeschichte veröffentlichten Abhandlung über die ehemalige Staatliche Schwefelsäurefabrik in Wien — Heiligenstadt wurde erwähnt, daß die von Leopold Schrottenbach nächst Nußdorf „Zu Balleisen“ errichtete „Vitriolöhlfabrik“ am 28. Oktober 1801 vom österreichischen Ärar käuflich erworben worden war. In derselben Abhandlung wurde angegeben, daß die alten Aktenstücke der genannten Fabrik nach Einstellung ihres Betriebes im Jahre 1939 einem hiesigen Archiv übergeben werden mußten und bis 1950 nicht wieder aufgefunden werden konnten. Im Oktober 1953 wurde im Neuen Wiener Rathause die Ausstellung „Dokumente zur Geschichte der Stadt Wien“ gezeigt. Unter den dort ausgestellten Schriftstücken befanden sich auch solche aus der ehemaligen Staatlichen Schwefelsäurefabrik in Wien-Heiligenstadt. Weitere Nachforschungen ergaben, daß im Archiv der Stadt Wien auch der aus dem Jahre 1801 stammende Kaufvertrag verwahrt wird.

Notes

  1. 1.
    Die Häusergruppe Heiligenstädter Straße Nr. 131 und 133 in Wien XIX, Heiligenstadt, führt noch heute die Bezeichnung „Balleisen“. Siehe auch Wiener Postbuch, herausgegeben von der Postdirektion in Wien, 1925, Seite 218 „B“, dritte Zeile von oben.Google Scholar
  2. 2.
    Gemeint sind hier die sechs Bleikammern.Google Scholar
  3. 3.
    801 ist die Abkürzung für 1801.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1956

Authors and Affiliations

  • Ernest A. Kolbe
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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