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Grundlagen des Strahlungsklimas der Lunzer Kleinklimastationen

  • Friedrich Lauscher
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Zusammenfassung

Die Ergebnisse meteorologischer Registrierungen von 23 gut eingerichteten Kleinklimastationen aus dem Gebiete von Lunz in den niederösterreichischen Kalkalpen (47° 51′N, 15° 04′ E, 590 bis 1860 m Höhe) aus dem Nachlasse von W. Schmidt werden durch F. Steinhauser und den Verfasser gesondert bearbeitet. Herrn Prof. Dr. Wilhelm Schmidt verdanke ich die Aufforderung, zur Kenntnis der Strahlungsverhältnisse des Lunzer Gebietes beizutragen. In den Jahren 1932 bis 1934 habe ich mich zeitweise eingehend mit dem Strahlungsklima der Lunzer Stationen befaßt. Für die kleinklimatischen Erscheinungen eines Gebirgslandes ist neben dem Wind (Austausch) und den Bodenverhältnissen die Strahlung in ihren Wirksamkeitsbedingungen (Reflexion, Abschattung durch die Berge, Einfluß der Neigung) der Hauptbestimmungsfaktor. Nach Kenntnisnahme der strahlungsklimatischen Eigenheiten der verschiedenen Plätze läßt sich daher eine vertiefte Einsicht der meteorologischen Ergebnisse gewinnen. Wenn auch das Ziel einer quantitativen Ableitung der Kleinklimaerscheinungen beim ersten Versuch — hauptsächlich mangels vieler Beobachtungen und infolge der Beschränkung auf Strahlungsstudien — begreiflicherweise noch nicht erreicht wurde, so konnten doch in der geographisch möglichen Sonnenscheindauer, der tatsächlichen Ein- und Ausstrahlung, sowie der ungefähren Strahlungsbilanz brauchbare Hilfsmittel der Klimabeschreibung zur Verfügung gestellt werden.

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Hinweise

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1937

Authors and Affiliations

  • Friedrich Lauscher
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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