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Normales Diaphragma im Pneumoperitoneum

  • Karl Hitzenberger
Chapter

Zusammenfassung

In seiner ganzen Ausdehnung wird das Diaphragma im Pneumoperitoneum sichtbar, wenn die im Bauchraume demselben anliegenden Organe abgedrängt sind. Das Diaphragma präsentiert sich dann als eine zirka 1 bis 2 mm dünne Spange, die bogenförmig durch den Körper zieht. Die Form des Diaphragma nach Lufteinblasung hängt von der Menge desselben ab. Werden mehrere Liter verwendet, so wird durch den dabei resultierenden Druck von über 10 cm 112O das Diaphragma beträchtlich in die Höhe gedrängt und erleidet dann die Formveränderungen, wie wir sie z. B. bei Ascites treffen. Sind aber nur geringe Mengen Gas eingeblasen worden, wie dies Reich für die Behandlung des Emphysems vorgeschlagen hat, nur 300 bis 400 ccm, wobei nur ein Druck von 3 bis 5 cm 112O resultiert, so bietet das Zwerchfell keine wesentliche Form-veränderung. An der Unterfläche des Diaphragma sieht man im Pneumoperitoneum regelmäßig, besonders gut auf der rechten Seite fächerförmige Schattenstreifen nach abwärts ziehen, die den Muskelansätzen an den Rippen entsprechen.
Abb. 20

Insertionszacken des rechten Zwerchfells

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1927

Authors and Affiliations

  • Karl Hitzenberger
    • 1
  1. 1.I. Medizinischen UniversitätsklinikWienAustria

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