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Urologische Komplikationen nach gynäkologischen Eingriffen

  • R. Hohenfellner
Chapter
Part of the Dreiundzwanzigste Österreichische Ärztetagung Wien book series (ÄRZTETAGUNG, volume 23)

Zusammenfassung

Die operative Beseitigung von Harnabflußstörungen und Fisteln im Bereich des Urogenitaltraktes als Folge gynäkologischer Eingriffe ist keineswegs ein neues Problem. Dieffenbach schildert in seiner Operationslehre aus dem Jahre 1848 das Schicksal inkontinenter Patientinnen. Er bezeichnet: „die fehlende Kontrolle über den Schließmuskel der Harnblase deshalb als größtes Unglück, weil die Patientin verdammt ist, damit zu leben und nicht einmal die Aussicht hat zu sterben, sondern alle damit verbundenen Qualen solange erträgt, bis sie einer anderen Krankheit oder dem Alter erliegt. Der Urin fließt ständig über Gesäß und Schenkel herab, die Haut wird entzündet, bedeckt sich mit Furunkeln, unerträgliches Jucken und Brennen quält die Kranken, um die sich bestialischer Geruch verbreitet.“

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1970

Authors and Affiliations

  • R. Hohenfellner
    • 1
  1. 1.Urologischen Klinik der Johann-Gutenberg-UniversitätMainzDeutschland

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